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Umweltbericht

1996

 

herausgegeben vom Ministerium für Umwelt und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz

Mainz 1997

 
 
 

Herausgeber:
Ministerium für Umwelt und Forsten
Rheinland Pfalz
Kaiser-Friedrich-Straße 7
55116 Mainz

Satz und Kartographie:
Dr. Friedhelm Fuchs
Sachverständiger für Immissionsschutz

Mainz 1997
 

Vorwort

Das Ministerium für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz legt hiermit den "Umweltbericht 1996" vor. Stichtag ist der Beginn der 13. Legislaturperiode im Mai 1996. Das Ministerium setzt damit die Tradition der früheren Umweltberichte fort. Der "Umweltbericht 1996" enthält eine Gesamtdarstellung der Umweltsituation in Rheinland-Pfalz, der vorhandenen Problemlagen und im Berichtszeitraum getroffenen oder für die nahe Zukunft geplanten Maßnahmen. Das Ministerium für Umwelt und Forsten erfüllt damit zugleich die aufgrund europäischen Rechtes bestehende Berichtspflicht.

Der Bericht ist Rückblick und Ausblick zugleich. Im Rückblick umfaßt der Berichtszeitraum etwa 8 Jahre; der Bericht schließt an den seinerzeitigen "Umweltqualitätsbericht 1987" an. Im Rückblick wird deutlich, daß die Handlungsfelder der Umweltpolitik von der Luftreinhaltung über die Wasserwirtschaft bis hin zum Naturschutz nach wie vor fortbestanden und daß in den einzelnen Bereichen zahlreiche und jeweils spezifische Sachaufgaben zu erfüllen waren. Der Rückblick zeigt zugleich auch die seitherigen Veränderungen der Problemlagen und Handlungsansätze, aber auch eingetretene Erfolge auf. So läßt sich z.B. eine deutliche Internationalisierung der umweltpolitischen Sachaufgaben feststellen; die ökonomischen Voraussetzungen und Folgewirkungen umweltpolitischer Maßnahmen treten zunehmend stärker ins Blickfeld; der wechselseitige Zusammenhang der Umweltmedien und die hieraus folgende Notwendigkeit vernetzten Denkens und Handelns treten deutlich hervor; in anderen Politikbereichen außerhalb des Umweltressorts wird umweltpolitische Verantwortung bewußt wahrgenommen; Kostenentlastung und Effektivität gewinnen an sachlichem und politischem Gewicht. Damit sind zugleich im Sinne eines Ausblickes künftige Handlungslinien vorgezeichnet. An vorhandenen Problemlagen wie etwa dem Naturschutz wird perspektivisch weitergearbeitet; die Abfallwirtschaft entwickelt sich zu einer Kreislaufwirtschaft fort; die klassischen Handlungsbereiche stellen sich in den Kontext von Verwaltungsvereinfachung, Effektivität und Kostenentlastung; die internationale Handlungsverantwortung wächst.

Mit dem "Umweltbericht 1996" wird der Öffentlichkeit ein Handbuch der Umweltqualität und Umweltpolitik in Rheinland-Pfalz übergeben. Als Bestandserfassung dient es als Information über den gegenwärtigen Stand. Mögen darüber hinaus die Perspektiven, die der "Umweltbericht 1996" enthält, erfolgversprechende Handlungsansätze für alle, die in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Verantwortung tragen, erkennen lassen und für Bürgerinnen und Bürger die Hoffnung begründen, daß sich auch persönlicher Einsatz für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen lohnt.

Klaudia Martini

Staatsministerin für Umwelt und Forsten

des Landes Rheinland-Pfalz



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