44-45/2005
Wasserfonds Ruanda
Wasserfonds Ruanda

„1,2 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu einwandfreiem Trinkwasser. Die Hälfte der Weltbevölkerung ist von wasserbedingten Krankheiten betroffen. In den Entwicklungsländern sterben jährlich 12 Millionen Menschen an Wassermangel oder verseuchtem Trinkwasser:“ So war es am Stand der LZU der Rheinland-Pfalz-Ausstellung 2005 zu lesen. Damit haben Umweltministerium und LZU auf den „Wasserfonds Ruanda“ hingewiesen, mit dem die Trinkwasserversorgung des rheinland-pfälzischen Partnerlandes Ruanda unterstützt wird.

Der Wasserfonds Ruanda finanziert sich aus Spenden. Das war nicht nur die Antwort auf eine der Fragen im Gewinnspiel der Landesregierung, es war auch der mehr oder weniger dezente Hinweis auf eine bereit stehende Spendendose. Viele Besucherinnen und Besucher haben denn auch spontan ihr Scherflein für den Wasserfonds Ruanda beigetragen. Insgesamt sind an den neun Ausstellungstagen 664,72 Euro zusammengekommen.

Ruanda ist reich an Wasser, aber arm an sauberem Trinkwasser. Der Wasserfonds Ruanda unterstützt deshalb Versorgungssysteme, die eine dauerhafte und selbst verwaltete Wasserversorgung sicherstellen. Richtschnur ist das Prinzip der (lokalen) Nachhaltigkeit. Dazu sollen in erster Linie Wasserreservoirs sowie öffentlich zugängliche Schöpf- und Zapfstellen errichtet werden, an denen sich die Bevölkerung mit einwandfreiem Trinkwasser versorgen kann. Besonderes Augenmerk gilt auch der Nachbetreuung und der Schulung der verantwortlichen Personen.

Spendenkonto für den Wasserfonds Ruanda:

Konto 110 049 111 bei der Landesbank Rheinland-Pfalz,
BLZ 550 500 00

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