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LA-21-Kongress
 

Das Ministerium für Umwelt und Forsten sucht rheinland-pfälzische Pilotkommunen, die in den nächsten zwei Jahren anhand von Indikatoren einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen und auf dieser Basis gezielte Aktionsprogramme planen. Wozu das gut ist, wie es funktionieren soll und wie Kommunen an diesem Modellprojekt teilnehmen können, war der Hauptinhalt des achten Landeskongresses "Lokale Agenda 21 in Rheinland-Pfalz".

Die Landeszentrale für Umweltaufklärung hatte dazu in das "Spiegelzelt" der Landesgartenschau in Trier eingeladen, und etwa 120 Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen und Landkreisen waren dem Ruf gefolgt. Aus Freiburg waren Experten der internationalen Umweltagentur der Kommunen, ICLEI, angereist, um das Projekt zu erläutern und offene Fragen zu beantworten. Die seit Jahren bewährte Zusammenarbeit zwischen ICLEI und dem Umweltministerium einschließlich der LZU wird bei dem Vorhaben fortgesetzt.

Umweltministerin Margit Conrad eröffnete den Landeskongress und zeigte die Chancen auf, die für die Kommunen aus der Lokalen Agenda 21 erwachsen. Als Beispiele nannte sie die Bereiche "Regenerative Energien", "Zukunftsfähiges Bauen" und "Vermarktung regionaler Produkte". Konkret gehe es beispielsweise um die Nutzung von Biomasse, um die Steigerung der Effizienz beim Energieverbrauch, um Beratung, Information und Bildungsarbeit.

Das Nachmittagsprogramm des Landeskongresses diente dem Erfahrungsaustausch und der Erkundung der Landesgartenschau. Auf drei geführten Touren konnten die Teilnehmenden erfahren, wie weit die Landesgartenschau sich dem Thema "Nachhaltigkeit" gewidmet hat.

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