Hip Hop aus Argentinien und Straßenkinderzirkus
aus Bolivien gehörten zu den vielen Programmpunkten, die den "Tag
der Entwicklungspolitik" im Rahmen der Landesgartenschau in Trier
füllten. Kinder und Jugendliche aus diesen beiden lateinamerikanischen
Ländern waren mit der "Kinderkulturkarawane" unterwegs,
wurden auf der LGS von Schülerinnen und Schülern der Grundschule
Gödenroth mit einem eigens für diesen Zweck eingeübten
Auftritt begrüßt und begeisterten das Publikum mit Musik, Tanz
und Akrobatik. Dabei befanden sie sich in guter internationaler Gesellschaft.
Die peruanische Gruppe Quintosuyo bot eine musikalische Reise von Cuba
bis zu den Anden. Afrikanische Rhythmen trug die Band Susu Bilibi bei,
deren Mitglieder aus Ghana und Togo stammen.
Die Botschaften, die den Besucherinnen und Besuchern der Landesgartenschau
mit Hilfe des unterhaltsamen Programms übermittelt werden sollten,
wurden von vielen Fachleuten formuliert. Amtlich wie ehrenamtlich betriebene
Institutionen waren hierzu vertreten. Aus Berlin war Erich Stather, Staatssekretär
des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit angereist.
Journalisten waren nicht nur als Beobachter gekommen, sondern auch als
aktiv Beteiligte - als Moderatoren und Diskussionsteilnehmer.
Ein "Markt der Begegnung & Möglichkeiten" bot Informationen
über die entwicklungspolitische Arbeit rheinland-pfälzischer
Organisationen. Auch die Landeszentrale für Umweltaufklärung
war hier mit einem Info-Stand vertreten. Der "Tag der Entwicklungspolitik"
war organisiert und vorbereitet von ELAN, dem Entwicklungspolitischen
Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz - das muss eine Menge Arbeit gewesen
sein.

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