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Durch optimalen Umgang mit Heizenergie,
Strom, Wasser und Abfall lassen sich in den vereinseigenen Sportanlagen
in Rheinland-Pfalz jährlich 7,6 Millionen Euro einsparen. Das ist
das Ergebnis des "Öko-Check im Sportverein". So weit,
so gut. Die Zahl wurde aber per Hochrechnung ermittelt. Wirklich "gecheckt"
wurden nur 47 der insgesamt 2.689 Vereine. Jetzt kommt es darauf an, die
Analyse der Einsparmöglichkeiten auf die noch ungeprüften Vereine
auszuweiten und diese zu beraten, wie sie die vorgeschlagenen Maßnahmen
finanzieren und verwirklichen können. Hierzu wurde die zweite Stufe
des "Öko-Check im Sportverein" eingeleitet, an der die
Landeszentrale für Umweltaufklärung wieder beteiligt ist.
Über einen Zeitraum von drei Jahren werden sowohl die Vereine als
auch die Förderanträge begutachtet. Kriterien werden entwickelt,
Verbesserungsvorschläge erarbeitet und Empfehlungen gegeben, um den
Öko-Check als Werkzeug zur Kosten- und Ressourceneinsparung und damit
für eine nachhaltige Entwicklung im Sportstättenbereich zu optimieren.
Das Hauptproblem ist - trotz der mittelfristigen Kosteneinsparungen
- die Finanzierung der auf der Grundlage des Checks vorgeschlagenen Maßnahmen.
Die Vereine schwimmen nicht im Geld und die Zuschüsse zu notwendigen
Investitionen aus der Landeskasse und von den Sportbünden sind begrenzt.
Drei Schritte sollen die Lage verbessern: Die Förderbedingungen wurden
umgestellt. Für Maßnahmen, die auf einem Öko-Check basieren,
gibt es einen Bonus zu den Gesamtfördergeldern. In drei Pilotprojekten
soll herausgefunden werden, ob das Contracting-Modell ein für Sportvereine
geeigneter Finanzierungsweg ist. Im Übrigen ist die Finanzberatung
ein wichtiger Bestandteil des gesamten Vorhabens.

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