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Den 7. Landeskongress zum Erfahrungsaustausch zwischen Agenda-21-Kommunen
hat die LZU am 1. Oktober in Ingelheim veranstaltet. Dabei gab es drei
Schwerpunkte. Albrecht Hoffmann, Leiter der Bundesweiten Servicestelle
Lokale Agenda 21, stellte in einem Referat fest, die Agenda sei noch nicht
da angekommen, wo sie nach den vor 10 Jahren entstandenen Vorstellungen
sein könnte. Er gab deshalb einige Hinweise, wie es nach seiner Meinung
weitergehen könne: Die Agenda-Aktiven sollten ihre Argumente in alle
Bereiche der Kommunalpolitik, beispielsweise auch in die Finanzplanung
einbringen. Ein Nachhaltigkeits-Management sei notwendig, um die vielen
Einzelansätze und -projekte zusammenzuführen.
Mit der für Rheinland-Pfalz erstmaligen Durchführung des Pilotprojektes
ökoBudget in Kaiserslautern sind eine auf die rheinland-pfälzischen
Bedürfnisse angepasste Methode der kommunalen Naturhaushaltswirtschaft
erarbeitet und gute Anwendungsbeispiele für die Kommunen entwickelt
worden. Darüber informierte Dr. Stefan Kremer, Leiter des Umweltamtes
der Stadt Kaiserslautern. ökoBudget, diese Methode der Naturhaushaltswirtschaft
soll Kommunen die Steuerung der Inanspruchnahme ihrer natürlichen
Ressourcen ermöglichen. Analog zum Finanzhaushaltsplan wird der Umweltverbrauch
in den Kommunen in Naturhaushaltsplänen transparent gemacht und auf
der Grundlage von Umweltzielen in Budgets gesteuert.
Der Nachmittag war für parallele Open-Space-Workshops reserviert.
Teilnehmer des Kongresses konnten Wünsche äußern, welches
Thema sie gern behandelt wissen wollten. Damit machten sie sich zum Moderator
eines entsprechenden Arbeitskreises. Dass die Zusammenfassung der Ergebnisse
angeblich live nach New-York übertragen wurde, entpuppte sich als
methodischer Gag.
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