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Susanne Mayrhofer, Projektleiterin des ArachnoParc-Projektes
Wie ist die Idee zu dem ArachnoParc-Projekt entstanden?
Zum einen hatte ich als Biologin schon sehr früh die Chance mich
an Umweltbildungsprojekten zu beteiligen, wobei sich immer wieder herausstellte,
dass vom Thema "Spinne"eine ganz besondere Faszination ausgeht.
Zum anderen ist mir als Spielraumplanerin die Mitwirkung von Kindern und
Jugendlichen bei der Planung und Gestaltung ihrer Umwelt ein ganz besonderes
Anliegen - ebenso wie die Nutzung der vielfältigen Potentiale, die
in der Gestaltung des öffentlichen Raumes liegen. Ich arbeite schon
sehr lange mit Ute Wolf zusammen, die als Natur- und Erziehungswissenschaftlerin
vor mehr als 20 Jahren die Konzeption der Forschungswerkstatt entwickelt
hat. Da ein wesentliches Merkmal des Konzeptes die interdisziplinäre
Arbeitsweise ist, wollte ich keine rein natur-wissenschaftliche Nachbildung
einer Spinne, sondern habe von Anfang an die Verbindung zu einer künstlerischen
Gestaltung gesucht. Ziel war, die Ergebnisse eines Forschungswerkstatt-Projektes
dauerhaft Gestalt annehmen zu lassen und damit auch die Ziele des Vereins
einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen..
Welche Kooperationspartner waren bei dem ArachnoParc-Projekt beteiligt?
Es war eine ganze Reihe von Kooperationspartnern eingebunden. Am wichtigsten
war, dass der Verein die Leiterin des Amtes für Umwelt und Forsten
in Speyer für das Projekt gewinnen konnte, sodass wir Rückhalt
bei der Antragstellung für Fördermittel hatten sowie die Unterstützung
durch Bauhof, Stadtgärtnerei und Forstamt. Doch ohne das große
persönliche Engagement des Künstlers Fred Feuerstein und die
Unterstützung vieler ehrenamtlicher MitarbeiterInnen hätte das
Projekt in dieser Dimension nicht durchgeführt werden können.
Die Idee des ArachnoParc-Projektes war für alle, die mit ihr in Berührung
kamen so faszinierend, spannend und begeisternd, dass das Netz der Mitwirkenden
im Laufe des Projektes immer größer wurde.
Sind Folgeprojekte des Vereins Forschungswerkstatt Natur-Kunst-Technik
e.V. geplant?
Speziell über ein Folgeprojekt zum Spinnen-Spiel-Kunstwerk würden
wir uns natürlich freuen. Wir haben aber auch eine ganze Reihe anderer
Projekte in Planung: Für das Jahr 2004 zum Beispiel zum Thema Bionik.
Unser großes Ziel, eine ganzjährig geöffnete, für
Familien, Kindertagesstätten, Schulen, Universitäten zugängliche
Forschungswerkstatt einzurichten, haben wir noch nicht erreicht. Dazu
fehlen uns Räume und Investoren, die bereit sind, ein solches zukunftsweisendes
Bildungsprojekt langfristig zu fördern. Aber wir sind optimistisch...

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