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Agenda, die Umweltfee
Titelbild des Buches "Agenda, die Umweltfee" mit einem Bagger vor einer stilisierten Stadt

"Im Traum droht das Mädchen Christin an riesigen Müllbergen zu ersticken. Erschrocken schaut sie sich daraufhin ihre Umwelt etwas genauer an. Nach einem weiteren Müll-Alptraum trifft Christin die Umweltfee Agenda, mit der sie sich bald anfreundet. Von ihr erfährt sie Interessantes über die Natur. Weil die Menschen zu wenig wissen und um jeden Preis Gewinn und Luxus anstreben, fügen sie der Natur Schaden zu. Wie aber könnte der Müllanfall in der Welt reduziert, die Natur geschützt werden?

Joachim Schroetter präsentiert ein Öko-Lesebuch für Leser ab acht Jahren, für Eltern und andere Interessierte. Es vermittelt allgemein verständliches Wissen über Kreisläufe der Natur, das Zusammenwirken von Pflanzen und Tieren, Sonne und Wasser."

So steht es auf dem Umschlag des Buchs "Agenda, die Umweltfee".

Für einen Erwachsenen ist es schwer zu beurteilen, ob Kinder, die noch an Feen glauben, das dargereichte Umweltwissen aufnehmen können. Umgekehrt: Fühlen Kinder, die den Zusammenhang zwischen dem Salzgehalt des Meerwassers und der Dynamik des Golfstroms kapieren, sich vielleicht auf den Arm genommen, wenn sie mit einer Fee-Geschichte zum Lesen angeregt werden sollen? Und zweifeln sie vielleicht an der Logik des Autors, wenn die Fee im Gespräch mit Christin auf Erläuterungen im Anhang (des Buchs) hinweist? Abgesehen von solchen Stolpersteinen ist Ernst Ulrich von Weizsäcker beizupflichten, der dem Autor bescheinigt hat: "Das Buch verdient weiteste Verbreitung." Die fortlaufende Geschichte vermittelt Wissen wie ein Lexikon. Ein Lexikon würden Kinder ab acht Jahren kaum von vorn bis hinten durchlesen - diese Geschichte wahrscheinlich schon.

Für 10 Euro ist das Frieling-Kinderbuch von Joachim Schroetter "Agenda, die Umweltfee" im Buchhandel erhältlich; ISBN 3-8280-1670-7.

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