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Aktivitäten für eine nachhaltige Entwicklung in Rheinland-Pfalz
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Donnersbergkreis:
Drei
Unternehmen entwickeln in der "projektinsel wind wasser sonne"
mit dem Donnersberg-Touristik-Verband und beteiligten Kommunen ein
ökologisches Kompetenz- und Informationszentrum
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Südwestpfalz:
Regionalvermarktung
- Eine
Broschüre informiert über landwirtschaftliche und handwerkliche
Betriebe, die regional erzeugte Lebensmittel anbieten oder verarbeiten.
- Die
Direktvermarktung zielt auf umweltschonende, kurze Transportwege
vom Erzeuger zum Verbraucher.
- Sie
fördert die heimische (Land-)Wirtschaft und die Regionalentwicklung.
"Neue
Küche der Südwestpfalz" hieß ein Rezeptwettbewerb,
der zur Herausgabe eines Kochbuchs geführt hat. Damit sollen
ergänzend die Vermarktung einheimischer Produkte gefördert
sowie die Regionalverbundenheit und der Tourismus gestärkt
werden.
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Landkreis
Mayen-Koblenz: Integrierte Umweltberatung
Das
Projekt wurde 1997 bundesweit gestartet und wird seit 2000 in eigener
Regie weitergeführt. Dazu gehören beispielsweise:
- Eine
Initiative für Erhalt, Pflege und Nutzung von Streuobstwiesen,
- die
Arbeitsgemeinschaft "Heimat schmeckt", eine Kooperation
von Landwirtschaft und Gastronomie zur Förderung der Direktvermarktung,
die Arbeitsgruppe "Rohstoffwirtschaft", die sich bemüht,
den Bimsabbau natur- und landschaftsverträglich zu gestalten.
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Landkreis
Birkenfeld: "Keltisch-römischer Erlebnisweg"
Der
Landkreis Birkenfeld will seinen Besuchern das regionale Kulturerbe
als authentisches Erlebnis näher bringen. Dazu dient unter
anderem das Projekt "Keltisch-römischer Erlebnisweg".
Über eine circa 80 Kilometer lange Route werden zum Teil rekonstruierte
Stätten, Nachbildungen archäologischer Funde, Museen und
multimediale Informationen zur keltisch-römischen Siedlungszeit
im Hunsrück-Nahe-Raum vernetzt. Die Infrastruktur wird ergänzt
durch touristische Angebote
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Westerwaldkreis:
Ideenwettbewerb
"Agenda 21 Zukunft für Mensch und Natur" hieß der Ideenwettbewerb,
zu dem der Landrat im Mai 1998 aufgerufen hat. Viele Ideen aus den
Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales wurden zusammengetragen
und zum Teil auch bereits verwirklicht. Die Palette reicht vom naturkundlichen
Museum über Biotoplehrpfade und erneuerbare Energiequellen
bis zum Kinderstadtplan.
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Trier:
Energie-Touren
Ziel
der Tagesfahrten ist es, Bauherrinnen, Bauherren, Handwerkern, Architekten
und Kommunalpolitikern beispielhafte Häuser in der Region zu
zeigen, die vor allem unter energieeffizienten und ökologischen
Gesichtspunkten gebaut oder umgebaut wurden. Vor Ort wird gezeigt,
wie mit neuester energiesparender Technik und ökologischen
Baustoffen behagliche und gesunde Häuser für die Zukunft
gebaut und die Heizkosten unter 50 Euro pro Jahr gedrückt werden.
Eine CD "Ökologisches Planen und Bauen" ist bei der
Stadt Trier erhältlich.
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Bad
Dürkheim: Öko-Audit
Als
erste und bisher einzige Kommune in Rheinland-Pfalz hat Bad Dürkheim
sich dem Öko-Audit unterzogen. Dafür gibt es gute Gründe:
- Die
Kläranlage hat seit 1994 eine dritte Reinigungsstufe, ein
Blockheizkraftwerk, das mit Faulgas betrieben wird, und eine selbstreinigende
Rechenanlage.
- Das
Neubaugebiet "Rotsteiger" wurde mit einem Versickerungstümpel
für Regenwasser versehen.
- Das
Haus für Kinder wurde in ökologischer Bauweise errichtet.
Die Heizanlage hat Brennwerttechnik, das Regenwasser wird genutzt.
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Mainz:
gemeinsam Gewinn machen
18
Betriebe haben sich an "Ökoprofit Mainz", einem Kooperationsprojekt
der Stadt, der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer
Rheinhessen beteiligt. Workshops und Beratungen haben die Betriebe
in die Lage versetzt, zusammen jährlich eine halbe Million
Euro zu sparen.
18
Ökoprofit-Betriebe sparen:
Strom 424.040 kWh
Wärme 7.670.109 kWh
Kraftstoff 5.874 kWh
Rohstoffe 12.900 kg
Wasser 74.675.000 l
und
vermeiden:
Restmüll 159.000 kg
sonst. Abfall 8.543.000 kg
Abwasser 74.675.000 l
CO2-Emission 1.663.842 kg
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Mainz,
Koblenz und andere: KESch
Viele
Schulen beteiligen sich am Programm "Klimaschutz und Energiesparen
an Schulen" (KESch). Die CO2-Emissionen werden verringert und
gleichzeitig Kosten gespart. Beispielsweise so: 30 Prozent der eingesparten
Mittel kann die Schule frei verwenden, 40 Prozent kann sie zum weiteren
Energiesparen einsetzen, 30 Prozent verbleiben dem städtischen
Haushalt. KESch, Bundes- und Landeszuschüsse sowie die gesetzlich
garantierte Einspeisevergütung für Strom laden ein, mit
einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Schuldach Sonnen-Energie einzufangen.
Allein in Mainz sind bereits 14 Schulen dieser Einladung gefolgt,
in Koblenz 4. Umwelt und Schulkasse machen Gewinn und der technische
Unterricht wird interessanter.
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Koblenz:
Einkaufsleitfaden für nachhaltige Produkte
Kriterien:
- Umweltverträgliche
Herstellung, Anwendung und Entsorgung
- Beachtung
sozialer und gesundheitlicher Mindeststandards bei der Herstellung
- Kurze
Transportwege
- Fairer
Handel
Der
Leitfaden wurde von der Fraueninitiative erstellt. Er enthält
praxistaugliche Tipps zum Bezug nachhaltiger Produkte im täglichen
Leben sowie ein Produkt- und Anbieterverzeichnis.
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Kaiserslautern:
schnellste Kommune
Über
500 BürgerInnen haben sich in 17 Arbeitskreisen engagiert.
Ein Leitbild für die Stadtentwicklung wurde entworfen und vom
Stadtrat beschlossen. Damit war die erste Lokale Agenda 21 in Rheinland-Pfalz
fertig gestellt.
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Neuwied:
Zukunfts-Brücke-Jugend
Partizipation
heißt das Zauberwort. 1998 beschlossen die Stadtväter,
ein Kinder- und Jugendbüro einzurichten. 4500 Neuwieder Jugendliche
zwischen 12 und 17 Jahren konnten im Jahr 2000 ihren Jugendbeirat
wählen.
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Pirmasens:
Landschaftspark
25
Jugendliche und fünf Erwachsene haben eine Industriebrache
im Strecktal in einen Freizeitpark umgewandelt und sich dadurch
beruflich qualifiziert. So entstand ein Freizeitgelände mit
Veranstaltungsbühne, Wasserfläche, Skateboardanlage und
Parkflächen.
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Speyer:
Landschaftserfahrungsraum
Ein
naturnaher Erlebnisspielraum für Kinder in den Speyerer Sanddünen
ist der erste Baustein für die Entwicklung eines Landschaftserfahrungsraums.
Damit soll der Nutzungskonflikt zwischen den Ansprüchen der
Naherholung und des Naturschutzes gelöst werden. Es gilt, die
besonderen Naturräume Sanddünen und Rheinauen sowie den
Stadtwald zu schützen und gleichzeitig für die Erholung
und Sensibilisierung der Bevölkerung zu nutzen.
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Römerberg:
Fördermodell für Passivhäuser
Die
Gemeinde verkauft verbilligt Baugrundstücke, wenn darauf Passivhäuser
errichtet werden. Davon profitieren der Bauherr, das örtliche
Baugewerbe, die Gemeinde und das Klima.
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VG
Rengsdorf: Biotop-Verbund
Die
Rengsdorfer pflegen und erhalten die Lebensräume Streuobstwiesen,
Bachtäler, Wald, Hecken, Trockenbiotope, Haus und Garten nach
einem Verbund-Konzept. Ihr naturtrüber Apfelsaft ist schadstofffrei.
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VG
Kirchberg: Ost-West-Integration
Als
die Amerikaner "den Hahn" im Hunsrück verlassen hatten,
kamen Tausende Aussiedler aus Russland und mit ihnen Integrationsprobleme.
An deren Lösung arbeitet das Begegnungshaus Büchenbeuren
erfolgreich und schlägt eine Brücke zwischen Ost und West.
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Oppenheim:
Naturnaher Spielraum
Engagierte
Eltern und Interessengemeinschaften haben ein Brachgelände
zum naturnahen Spielraum gestaltet. Ein besonders gelungenes Beispiel
für die Aktion "Wasser und Natur erleben - Naturnahe Erlebnisspielräume"
des Ministeriums für Umwelt und Forsten.
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Grundschule
Üxheim: Umwelterziehung praktisch
Der
Hausmeister, Schüler, Eltern und Lehrer haben gemeinsam in
vielen kleinen Schritten dafür gesorgt, dass Energie gespart
wird und der Unterricht auch am Teich unter Obstbäumen standfindet.
Selbst im angeschlossenen Kindergarten gibt es schon praktische
Umwelterziehung.
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Dem
Klima-Bündnis Alianza del Clima
gehören
in Rheinland-Pfalz 16 Mitglieder mit 1.163.100 Einwohnern an. Es
sind: Betzdorf, Boppard, Daaden, Kaiserslautern, Kirchen (Sieg),
Koblenz, Landkreis Altenkirchen, Landkreis Neuwied, Ludwigshafen,
Mainz, Oppenheim, Pirmasens, Rhein-Hunsrück-Kreis, Schifferstadt,
Trier, Windhagen.
Das Klima-Bündnis Alianza del Clima ist eine Partnerschaft
zwischen europäischen Kommunen und indigenen Völkern der
Regenwälder zum Erhalt der Erdatmosphäre. Gemeinsame Aufgabe
der 830 Mitgliedskommunen ist die Ausarbeitung und Umsetzung lokaler
Aktionsprogramme zum Klimaschutz und die Zusammenarbeit mit den
indigenen Partnern zum Erhalt des tropischen Regenwaldes.
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