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Die Verbandsgemeinde
Weilerbach mit acht Ortsgemeinden und rund 14.500 EinwohnerInnen will
emissions neutral werden. Mit der Projektstudie "Zero-Emission-Village"
will Dr. Peter Heck, Professor am Umweltcampus Birkenfeld, herausfinden,
wie weit das möglich ist. Dass die Zero-Emission, also die CO2-Neutralität
nicht ganz zu erreichen sein wird, dürfte von vorn herein feststehen.
Ein Pilotprojekt soll aber so weit wie möglich an die Null-Grenze
heranführen. Es geht darum, auch Stoffkreisläufe so zu optimieren,
dass, beispielsweise Abfallstoffe wie Altholz, Altfette oder Grünschnitt
energetisch verwertet werden. Durch Energiesparen, Einsatz erneuerbarer
Energieträger und Effizienzsteigerung soll die CO2-Bilanz ausgeglichen
werden. Das bedeutet, dass bei der Energieversorgung nur Stoffe eingesetzt
werden, die am gegenwärtigen CO2-Kreislauf beteiligt sind.
Sowohl durch
Verhaltensänderungen als auch durch Effizienzsteigerungen wie Wärmedämmung
und Kraft-Wärme-Kopplung lassen sich Energieverbrauch und Emissionen
erheblich reduzieren. Alle Möglichkeiten gilt es auszuschöpfen,
und zwar durch theoretische Berechnungen ebenso wie in der praktischen
Erprobung. Darin liegt der Pilotcharakter des Projekts. Die einzelnen
Maßnahmen zur Emissions-Reduzierung sind bekannt und erprobt, sie
wurden aber noch nie gebündelt eingesetzt, um eine ganze Verbandsgemeinde
weitgehend emissionsneutral zu machen.
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