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Von der Umweltbildung zur Bildung für Nachhaltigkeit

 

... unter diesem Motto steht der eintägige Umweltbildungskongress des Ministeriums für Umwelt und Forsten am Donnerstag, dem 23. Mai 2002, im Erbacher Hof in Mainz. Umweltbildung hat in Rheinland-Pfalz eine lange und gute Tradition: Viele unterschiedliche Anbieter - vom Naturschutzverband bis zur Volkshochschule - investieren großes Engagement, Sachkenntnis und Phantasie und nicht zuletzt Zeit in diese wichtige Aufgabe. Die Rahmenbedingungen für dieses Engagement haben sich in den vergangenen Jahren verändert: Vor allem die Agenda 21 ist hier zu nennen, die neue Themen, aber auch neue Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit einfordert und dabei auch bestimmte Zielgruppen in den Vordergrund stellt

Zu den veränderten Rahmenbedingungen für die außerschulische Umweltbildung gehören aber auch

  • die immer knapper werdenden personellen und finanziellen Ressourcen,
  • der Einsatz neuer Medien und die Faszination, die sie auf junge Menschen ausüben,
  • der wachsende Anteil alter Menschen in unserer Gesellschaft,
  • die Entwicklung hin zur Bürgergesellschaft, die das Engagement einzelner und die Eigenverantwortung des mündigen Bürgers betont und
  • der Trend zur Ganztagsschule.

Vor diesem Hintergrund haben die Träger der Umweltbildung und das Ministerium für Umwelt und Forsten ein Eckpunktepapier erarbeitet, das den Weg zu einer Bildung für Nachhaltigkeit beschreibt und konkrete Arbeitsschritte benennt.

Das Eckpunktepapier und auch nähere Informationen zum Umweltbildungskongress sind erhältlich bei Roland Horne im Ministerium für Umwelt und Forsten unter horne@umdenken.de.

 

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