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Mitbestimmung für

Mitbestimmung für Kinder

"Es ist zwingend erforderlich, dass Jugendliche aus allen Teilen der Welt auf allen für sie relevanten Ebenen aktiv an den Entscheidungsprozessen beteiligt werden, weil dies ihr heutiges Leben beeinflusst und Auswirkungen auf ihre Zukunft hat. Zusätzlich zu ihrem intellektuellen Beitrag und ihrer Fähigkeit, unterstützende Kräfte zu mobilisieren, bringen sie einzigartige Ansichten ein, die in Betracht gezogen werden müssen." So steht es in der Agenda 21, die 1992 in Rio beschlossen wurde. In Kaiserslautern hat der Agenda-21-Arbeitskreis "Kinder, Jugend und Bildung" diesen Appell aus Rio ernst genommen und dabei den Begriff "Jugendliche" auf Kinder ausgeweitet, die weniger als 10 Jahre alt waren. Im Rahmen der Landesgartenschau wurde der Workshop "Wir bauen unsere Stadt" eingerichtet, an dem sich Jugendliche ab der 3. Grundschulklasse beteiligten. Anlass dafür bot der Abriss des Alten Pfalztheaters, der einen neu zu überplanenden Platz hinterlassen hat.

In einer Broschüre wurden jetzt die Aktivitäten des Arbeitskreises dokumentiert. Das Heft enthält natürlich die von den jungen Stadtplanern erarbeiteten Vorschläge. Darüber hinaus gibt es aber auch Auskunft über die Rahmenbedingungen, die Vorgehensweise und die gesetzlichen Grundlagen für die Einbeziehung der Jugend in die Planungen. Die Landeszentrale für Umweltaufklärung hat die Herstellung der Broschüre mitfinanziert.


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