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3 Fragen zur Sache
Kalle Kreß

Herr Kreß, welche Partner wünschen Sie sich für die Weiterentwicklung der Projektinsel?
Wir verstehen uns als Innovations-Zentrum für eine erfolgreiche Verknüpfung von Ökologie und Ökonomie. Wir bieten Räume, Flächen und Möglichkeiten für Partner, die eine gehörige Portion Motivation mitbringen, dieses Zentrum auszubauen. Unternehmer, Erfinder, Verbände, Planer, Forschungseinrichtungen, Bildungsträger und auch Studenten sollten sich zu einer individuellen Beteiligung eingeladen fühlen. Die "projektinsel.wind.wasser.sonne" soll nicht nur Ideenschmiede sein, sondern auch zur praktischen Verwirklichung und Verbreitung neuer Technologien beitragen, die im Einklang mit der Natur stehen. Mit diesem Ziel führen wir Anbieter, Interessenten und Entscheidungsträger zusammen. Die Kooperation erstreckt sich von der Produkt-Präsentation über Seminare und sonstige Veranstaltungen bis zum Forschen und Experimentieren.

Mit welcher Zielsetzung gehört der Donnersberg-Touristik-Verband zu den Trägern der Projektinsel, welche Innovationen sind von dieser Partnerschaft zu erwarten?
Mit der gleichzeitigen Förderung von Tourismus und regionaler Wirtschaftsstruktur auf der Grundlage unserer Vorstellungen von einer lebenswerten Zukunft wollen wir die Region zu einer Modellregion für ökologische Technologien und Verfahren entwickeln.

Was bieten Sie dem Besucher?
Der Besucher findet bei uns ein breites Angebot, das er seiner persönlichen Interessenlage entsprechend nutzen kann. Der Tourist, der die schöne Landschaft genießen will, kommt ebenso auf seine Kosten wie der an speziellen Informationen interessierte Besucher. In der zentralen Koordinationsstelle, einem zweistöckigen Bio-Solar-Haus, bieten wir Besucherservice, Beratung, Information und Unterhaltung. Von hier aus empfiehlt sich ein Spaziergang über den Erlebnis-Parcours. Die landschaftlich reizvolle Erkundungsroute verbindet Stationen mit Denkanstößen, Spiel- und Experimentiermöglichkeiten. Wer sich länger bei uns aufhalten möchte, kann in einem Bio-Solar-Haus oder in einer Ferienwohnung am Hengstbacherhof wohnen. Damit lässt sich beispielsweise die Teilnahme an einem Seminar verbinden. Für das Akademie-Programm sind Themen zu Wind, Wasser und Sonne, beispielsweise "Bau einer Pflanzenkläranlage", "Solar-Kollektor-Bau" oder "Ökologisches Bauen", vorgesehen. Für Gruppen und Schulklassen können maßgeschneiderte Seminarprogramme zusammengestellt werden
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