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Herr Kreß,
welche Partner wünschen Sie sich für die Weiterentwicklung der
Projektinsel?
Wir verstehen uns als Innovations-Zentrum für eine erfolgreiche Verknüpfung
von Ökologie und Ökonomie. Wir bieten Räume, Flächen
und Möglichkeiten für Partner, die eine gehörige Portion
Motivation mitbringen, dieses Zentrum auszubauen. Unternehmer, Erfinder,
Verbände, Planer, Forschungseinrichtungen, Bildungsträger und
auch Studenten sollten sich zu einer individuellen Beteiligung eingeladen
fühlen. Die "projektinsel.wind.wasser.sonne" soll nicht
nur Ideenschmiede sein, sondern auch zur praktischen Verwirklichung und
Verbreitung neuer Technologien beitragen, die im Einklang mit der Natur
stehen. Mit diesem Ziel führen wir Anbieter, Interessenten und Entscheidungsträger
zusammen. Die Kooperation erstreckt sich von der Produkt-Präsentation
über Seminare und sonstige Veranstaltungen bis zum Forschen und Experimentieren.
Mit welcher
Zielsetzung gehört der Donnersberg-Touristik-Verband zu den Trägern
der Projektinsel, welche Innovationen sind von dieser Partnerschaft zu
erwarten?
Mit der gleichzeitigen Förderung von Tourismus und regionaler Wirtschaftsstruktur
auf der Grundlage unserer Vorstellungen von einer lebenswerten Zukunft
wollen wir die Region zu einer Modellregion für ökologische
Technologien und Verfahren entwickeln.
Was bieten
Sie dem Besucher?
Der Besucher findet bei uns ein breites Angebot, das er seiner persönlichen
Interessenlage entsprechend nutzen kann. Der Tourist, der die schöne
Landschaft genießen will, kommt ebenso auf seine Kosten wie der
an speziellen Informationen interessierte Besucher. In der zentralen Koordinationsstelle,
einem zweistöckigen Bio-Solar-Haus, bieten wir Besucherservice, Beratung,
Information und Unterhaltung. Von hier aus empfiehlt sich ein Spaziergang
über den Erlebnis-Parcours. Die landschaftlich reizvolle Erkundungsroute
verbindet Stationen mit Denkanstößen, Spiel- und Experimentiermöglichkeiten.
Wer sich länger bei uns aufhalten möchte, kann in einem Bio-Solar-Haus
oder in einer Ferienwohnung am Hengstbacherhof wohnen. Damit lässt
sich beispielsweise die Teilnahme an einem Seminar verbinden. Für
das Akademie-Programm sind Themen zu Wind, Wasser und Sonne, beispielsweise
"Bau einer Pflanzenkläranlage", "Solar-Kollektor-Bau"
oder "Ökologisches Bauen", vorgesehen. Für Gruppen
und Schulklassen können maßgeschneiderte Seminarprogramme zusammengestellt
werden.
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