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"Wir sind
zeichnungsberechtigt ... Es ist nicht nur unmoralisch, sondern unlogisch,
jede Zeichnungsberechtigung ins völlig Unbekannte zu delegieren".
Der Schriftsteller Carl Amery wies bei den Gaytaler Gesprächen 1997
mit diesem Satz auf die Verantwortung bei der Geldanlage hin. Wir sollten
nicht nur nach der Rendite fragen, sondern auch, wofür das Geld eingesetzt
wird. Für den Anleger ist es nicht immer leicht, zu unterscheiden,
ob sein Erspartes für gesellschaftsschädliche oder eher nachhaltige
Einrichtungen verwandt wird. Doch es gibt Möglichkeiten, sich zu
informieren. Eine Möglichkeit ist das Jahrbuch "Grünes Geld".
Max Deml, Chefredakteur des Börsendienstes ÖKO-INVEST, und Jörg
Weber, Wirtschaftsjournalist und Initiator der Internetseite www.oeko-invest.de,
haben ihr Buch "Grünes Geld" kürzlich für die Jahre 2000
und 2001 aktualisiert. Auf mehr als 300 Seiten findet man nahezu alle
Öko-Investment-Möglichkeiten, darunter auch Einzel-Aktien wie
"Tomra Systems" oder "SolarWorld AG". Daneben werden Themen wie "Öko-Rating",
Natur-Aktien-Index (NAX), oder die "Graugrüne Liste" dargestellt.
Neu hinzugekommen sind die Kapitel über Pensionskassen und Internetadressen.
Das im Altop-Verlag
erschienene Jahrbuch "Grünes Geld" ist für 39 Mark im Buchhandel
erhältlich. |