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Fragen
Frauen

Wie ist die Bildungsinitiative Ebertsheim entstanden und wer trägt sie?
Vor 11 Jahren gründeten einige engagierte Leute aus dem T-&-Ö-Projekt ein Bildungswerk für Umwelt, Technologie und Gesellschaft (UTEG). Das Bildungsangebot richtete sich damals hauptsächlich an Erwachsene. Bis 1996 wurde der Verein rein ehrenamtlich betrieben. Erst durch die Schaffung einer festen Halbtagsstelle und einer Zivildienststelle konnte das Gelände der Ökostation zu einem Naturlehrgebiet ausgebaut werden. Wegen der Verlagerung der Bildungsschwerpunkte auf den Naturbereich haben die Mitglieder (derzeit 45) dem Verein einen neuen Namen gegeben.

Worin besteht das ganz Besondere der Ökostation Ebertsheim?
Die große Biotopvielfalt auf kleinstem Raum und der Reichtum an verschiedenen Gewässern ermöglichen ein weites Spektrum an Natur-Erlebnisaktionen. In der Ökostation fallen alte Bäume um und zersetzen sich, neue wachsen heran, eine "urwaldmäßige" Flora und Fauna hat sich entwickelt, ganz ohne menschliches Zutun. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Natur arbeitet - wenn sie in Ruhe gelassen wird.

Natur begreifen zu lernen, kann zu ihrem Schutz beitragen. Sehen Sie darüber hinaus einen Gewinn für die beteiligten Kinder und Jugendlichen?
Wir freuen uns immer wieder, daß Kinder und Jugendliche sich begeistern können, daß sie engagiert und konzentriert sind, wenn es beispielsweise darum geht, Tiere im Wasser zu suchen und zu bestimmen, den Bodenlebewesen auf die Spur zu kommen, Honigwaben auszuschleudern usw. Natur wird als spannend erlebt, regt zum Staunen und Bewundern an und hinterläßt so einen nachhaltigen Eindruck.

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