Bitburg-Land

Verbandsgemeinde, LK Bitburg-Prüm

18000 Einwohner


Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
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Fax 06561-66333
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Bitburg-Prüm

Ansprechpartner(in)

Irene Kollig

Verbandsgemeindeverwaltung
Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Tel. 06561-66107
Fax 06561-66333
E-Mail irene.kollig@bitburg-land.de

Wir beschäftigen uns
mit Lokaler Agenda 21
Die Aufstellung der
Lokalen Agenda 21
wurde beschlossen im Dezember 2000
Die Lokale Agenda 21
wurde verabschiedet

Aktivitäten zur Lokalen Agenda 21

Wie ist der Agenda-Prozess organisiert? Historie?

Der Hauptausschuss des VG-Rates hat im März 2000 beschlossen, einen Arbeitskreis Lokale Agenda 21 zu bilden. Im Oktober 2000 hat der Arbeitskreis getagt und mit Hilfe der Verwaltung ein ausführliches Aktionsprogramm zu Umweltschutz und Dorfentwicklung ausge-arbeitet. Nach den Vorstellungen des Arbeitskreises soll dieses Aktionsprogramm den Rahmen einer Lokalen Agenda 21 in der Verbandsgemeinde Bitburg-Land darstellen.
Es geht darum, die globalen Voraussetzungen der Agenda 21 von Rio im Rahmen der eigenen Möglichkeiten auf örtlicher Ebene umzusetzen. Die aufgelisteten Themen sollen unter Federführung der Ortsgemeinden und/oder der Verbandsgemeinde nach ökologischen, ökonomischen und sozialen Gesichtspunkten betrachtet und umgesetzt werden.
Die Verbandsgemeinde sieht ihre Aufgabe für die Ortsgemeinden darin, mit Informationen und evtl. beim Anschub von Aktivitäten beratend zur Seite zu stehen, aber nicht auf Dauer Moderation durchzuführen. Dies ist auf Grund der Struktur von 51 Ortsgemeinden in der VG auch personell nicht zu leisten.

Der Hauptausschuss des VG-Rates hat im Dezember 2000 dem VG-Rat empfohlen, den Lokale Agenda 21-Prozess zu starten und das vom Arbeitskreis (Mitglieder aus allen Fraktionen des VG-Rates) ausgearbeitete Programm zu beschließen. Der VG-Rat hat ebenfalls im Dezember 2000 beschlossen, den Agenda-Prozess zu starten, hat das Programm allerdings in den Hauptausschuss zur weiteren Beratung zurück verwiesen. Ebenso wurden die Ortsgemeinden ermuntert, für sich den Agenda-Prozess zu starten und ihre Entwicklung vor Ort und für ihren Ort zukunftsbeständig auszurichten.

Von den 51 Ortsgemeinden haben bisher 28 Gemeinden (Baustert, Bettlingen, Biersdorf am See, Brecht, Dockendorf, Dudeldorf, Ehlenz, Feilsdorf, Fließen, Gondorf, Idesheim, Ingendorf, Ließem, Meckel, Messerich, Metterich, Niederstedem, Oberstedem, Oberwelier, Oberweis, Rittersdorf, Scharfbillig, Schleid, Sülm, Trimport, Wiersdorf, Wißmannsdorf und Wolsfeld) beschlossen den Agenda-Prozess zu starten, teilweise Agenda-Beauftragte benannt, Bürgerversammlung zum Thema durchgeführt und/oder entsprechende Arbeitskreise gebildet.

Die Gleichstellungsstelle hat eigene Aktivitäten im Rahmen der Lokalen Agenda 21 durchgeführt, die mit einer Abschlussveranstaltung am 20.10.2001 vorerst ihren Abschluss fanden. Die Veranstaltungsreihe war gut besucht, auch von Frauen außerhalb des Verbandsgemeindebezirkes.
Folgende 6 Themen wurden behandelt:

  1. Auftakt am 25.02.2000:
    Lokale Agenda 21, was ist das? Methoden und Strategien zur Umsetzung aus Frauensicht
  2. 2-tägige Fortbildung am 27./28.05.2000:
    Rhetorik für Frauen, Grundlagen zur Mitarbeit von Frauen in der Initiative für LA 21
  3. 1-tägige Fortbildung am 19.08.2000:
    Frauen können haushalten, auch im öffentlichen Haushalt und gestalten mit im Rahmen der LA 21
  4. 1-tägige Fortbildung am 24.03.2001:
    Frauen in der Planung: Wie lese ich einen Flächen- nutzungs- oder Bebauungsplan
  5. 1 Nachmittag am 30.06.2001:
    Dorfgestaltung, Dorferneuerung, Umweltschutz, Frauen gestalten Zukunft – Möglichkeiten der Aktivitäten im Rahmen der LA 21
  6. Abschluss am 20.10.2001:
    Zwischenbilanz zu den Aktivitäten der Fraueninitiativen im Rahmen der LA 21

Beispiel-Aktivitäten aus den Ortsgemeinden:

  • Ortsgemeinde Ehlenz:
    Zahlreiche Aktivitäten im Jugendbereich mit ehrenamtlichen Betreuern, Herausgabe einer Dorfzeitung etc.; hierfür wurde die Ortsgemeinde 2000 mit dem 1. Preis des Landes Rheinland-Pfalz für kinder- und jugendfreundliche Dorferneuerung ausgezeichnet.
  • Ortsgemeinde Brecht:
    Umbau eines Schlachthauses in einen Jugendraum (Nutzung von Gebäudebestand); Beteiligung der Jugendlichen bei der Planung und Umsetzung.
  • Ortsgemeinde Metterich:
    Im Jahre 2002 wurde ein naturnaher Spielplatz nach umfangreicher Vorplanung mit allen Beteiligten gebaut.
Die Aktivitäten insgesamt werden sich nach den Beschlüssen in den Gremien der Ortsgemeinden weiter verstärken. Bereits jetzt kristallisiert sich eine enge Zusammenarbeit mit dem Sachgebiet Dorfentwicklung heraus, das neben ökologischen Belangen immer mehr die gesamte Entwicklung der Orte betrachtet und seine Maßnahmen hieraus entwickelt.


Website zum Agendaprozeß:

Letzte Änderung: 2007-10-11