Göllheim

Verbandsgemeinde, LK Donnersbergkreis

12000 Einwohner


Freiherr-Vom-Stein-Straße 1-3
67307 Göllheim
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Donnersbergkreis

Ansprechpartner(in)

Bürgermeister Klaus-Dieter Magsig

Verbandsgemeindeverwaltung
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Ronald Zelt
Fachbereichsleiter
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Wir beschäftigen uns
mit Lokaler Agenda 21
Die Aufstellung der
Lokalen Agenda 21
wurde beschlossen im Dezember 1998
Die Lokale Agenda 21
wurde verabschiedet

Aktivitäten zur Lokalen Agenda 21

Wie ist der Agenda-Prozess organisiert/strukturiert? Historie?

Der Verbandsgemeinderat Göllheim hat 1998 die Aufstellung einer „Lokale Agenda 21“ beschlossen.

Mai 2000: Auftaktveranstaltung in Biedesheim

Im Juni 2000 erfolgt ein erstes Treffen der Initiatoren. Diese begründen folgende Arbeitskreise:

  • AK A: Bürgerfreundliche Verwaltung
  • AK B: Siedlungsentwicklung, Bauleitplanung, Ökologisches Bauen
  • AK C: Gewässer, Umweltschutz, Landespflege
  • AK D: Schulen
Mit Hilfe der Arbeitskreise sollen Fragen aufgearbeitet werden, was im Rahmen der Lokalen Agenda getan werden kann.

Ende 2000: Das Team aus Bürgern der Verbandsgemeinde hat sich organisiert. Agenda-Koordinator wird Franz Kern aus Göllheim. Ein Agendabeirat als Bindeglied zum Verbandsgemeinderat und seinen Ausschüssen wird gegründet.

Mitte 2001: Die Arbeitskreise treffen sich ca. alle 2 Monate. Sie strukturieren ihre jeweiligen Arbeitsfelder. Ab Mai 2001 laufen die Planungen für den Agenda-Aktionstag.

09.09.2001: Agenda-Aktionstag in der Verbandsgemeinde Göllheim mit insgesamt fünf Agenda-Stationen; Sinn und Zweck war es, den Agenda-Prozess in der Verbandsgemeinde ein Stück greifbarer und fassbarer zu machen und evtl. bei dem ein oder anderen das Interesse zur Mitarbeit an einem Arbeitskreis zu wecken.

Die Lokale Agenda 21 hat eine zukunftsorientierte, auf Nachhaltigkeit angelegte Ortsentwicklung zum Ziel. Das heißt für Göllheim:

  • Soziale Ortsentwicklung, v.a Revitalisierung des Ortskerns im Zuge der laufenden Sanierungsmaßnahmen (dazu zählen z.B. die Vorhaben Dorfplatzgestaltung vor dem alten Rathaus und Bau eines Bürgerhauses), Bewusstsein für historische Implikationen am Beispiel des Synagogenplatzes, die Verwirklichung eines altengerechten Wohnprojektes im Ortskern und Schaffung einer „Mauer der Begegnung“ (als künstlerischer Umsetzung des Gedankens der Partnerschaft über nationale und soziale Grenzen hinweg);
  • Wirtschaftliche Ortsentwicklung, Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte bei wirtschaftsräumlichen Entscheidungen (etwa Renaturierung und Rekultivierung der ortsnahen Kalkabbauflächen);
  • Ökologische Ortsentwicklung, z.B. die Schaffung einer innerörtlichen Grünachse („Königsgraben“) und einer Streuobstwiese am Ortsrand, v.a. aber die Unterstützung der Umweltaktivitäten der beiden Schulen am Ort.
Welche Projekte sind bisher aus dem Agenda-Prozess hervorgegangen?

  • Im Jahr 2000 wurde der Agenda-Weg Göllheim angelegt.
    Die 12 Informationstafeln sind von 1 bis 12 durchnummeriert und fassen sich zu je vier Tafeln in drei Gruppen zusammen. Damit ist der Gesamtweg, der durch den Ortsbereich führt, in drei Abteilungen (Natur und Landschaft: Tafeln 1 – 4; Gesellschaft: Tafeln 5 – 8; Natur und Landschaft: Tafeln 9 – 12) gegliedert, die jeweils in sich ein geschlossenes Themenfeld ergeben.
    Die Realisierung wurde durch eine Arbeitsgruppe koordiniert, in der die Ortsgemeinde und Verbandsgemeinde Göllheim, Experten aus Forst und Wirtschaft sowie die Grundschule und die Regionale Schule Göllheim zusammenarbeiteten; die Tafeltexte basieren auf einer Idee und einem Konzept des Leistungskurses Erdkunde 11 (1999/2000) im Wilhelm-Erb-Gymnasium Winnweiler. Die Zeichnungen auf den Tafeln stammen von Hermann Hoormann aus Borlanden.
  • Agenda-Tag im September 2001



  • Website zum Agendaprozeß:

    Letzte Änderung: 2002-01-20