Olsbrücken

LK Kaiserslautern, VG Otterbach

1200 Einwohner


Hauptstraße 58
67737 Olsbrücken
Tel. 06308-1323
Fax 06308-209704
http://www.vg-otterbach.de/ortsgemeinden/OLSBRUEC/FrameOls.htm

Kaiserslautern

Ansprechpartner(in)

Gerhard Klein
Ortsbürgermeister

Am Waldhof 4
67737 Olsbrücken
Tel. 06308-5951323
Fax 06308-209704
E-Mail Gerhard.Klein@kaiserslautern.de

Ansprechpartner(in)

Dr. Ing. Franz Schafranski
Projektleiter

Damaschustraße 1
67663 Kaiserslautern
Tel. 0631-3503055
E-Mail Franz_Schafranski@web.de

Wir beschäftigen uns
mit Lokaler Agenda 21
Die Aufstellung der
Lokalen Agenda 21
wurde beschlossen
Die Lokale Agenda 21
wurde verabschiedet

Aktivitäten zur Lokalen Agenda 21

Wie ist der Agenda-Prozess organisiert/strukturiert? Wer ist beteiligt?

Die gemeinsame Arbeit erfolgt in den Arbeitskreisen Ortsumgehung/Dorferneuerung, Fremdenverkehr und Landwirtschaft. Die Ergebnisse werden in Bürgerversammlungen vorgestellt und diskutiert.
Die inhaltliche Zuarbeit durch Studien, Analysen, Befragungen und Konzeptvorschläge sowie die Aufarbeitung der Ergebnisse in den Arbeitskreisen und Bürgerversammlungen erfolgte durch die Universität Kaiserslautern, die den Agenda-Prozess aufgrund seiner Modellhaftigkeit begleitete.
Der Agenda-Prozess wurde im Zeitraum 2001-2003 durch das Ministerium für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz gefördert.
Am Agenda-Prozess sind v.a. BürgerInnen der Ortsgemeinde beteiligt. Hinzugezogen wurden aber auch verschiedenen Institutionen.
Die Teilnehmerzahl liegt in den Arbeitskreisen im Durchschnitt bei 10 Personen. In den Bürgerversammlungen ist sie erheblich höher (ca. 50-70 Personen).

Mit welchen Themen beschäftigen wir uns im Rahmen des Lokale Agenda 21-Prozesses?

Im Mittelpunkt stehen die aktuellen Herausforderungen kommunaler Entwicklung. Dazu gehören die hohen Belastungen durch die Durchgangsstraße der B270, der schnelle Wandel der Kulturlandschaft (Nutzungsaufgabe, Tendenzen der Verbuschung und Verwaldung) als Folge des landwirtschaftlichen Strukturwandels (im Ort gibt es keinen landwirtschaftlichen Betrieb mehr), die Gefahr, dass die jüngere Generation als Folge der sich verschlechternden Lebens- und Arbeitsverhältnisse wegziehen. Zu den wesentlichen Themen, die bisher behandelt wurden, gehören daher:

  • die Erfordernisse und Strategien zur baldigen Realisierung der Ortsumgehung,
  • die Verbesserung der Arbeits- und Lebensverhältnisse im Ort, um die Ortsverbundenheit, insbesondere der jüngeren Generation, zu erhöhen,
  • die Verbesserung der Voraussetzungen für Freizeit und Fremdenverkehr als ein Baustein kommunalter Entwicklung,
  • die Sicherung der gewachsenen Kulturlandschaft in ihren Qualitäten.

Welche Projekte sind bisher aus dem Agenda-Prozess hervorgegangen?

Entsprechend den Entwicklungsproblemen der Gemeinde war es zunächst das Ziel des Agenda-Prozesses, aufbauend auf einer Analyse der Stärken und Schwächen der Gemeinde, gemeinsam ein integriertes Entwicklungskonzept zu erarbeiten, um eine Grundlage für ein nachhaltiges Landschaftsmanagement zu haben. Das Konzept bestehend aus den Komponenten:

  • Leitbild (Vision räumlicher Entwicklung)
  • Entwicklungsleitlinien (Zielkorridore)
  • Entwicklungsschwerpunkte
  • Projekte
Die Ergebnisse sind in einem Projektbericht dokumentiert, der in Kürze in das Internet gestellt wird.
Von den projektbezogenen Arbeiten standen die Initiativen zur schnellen Realisierung der Ortsumgehung im Vordergrund, wobei hier sowohl auf die sozialen und wirtschaftlichen, als auch auf die ökologischen Zusammenhänge eingegangen wurde.
Die Ortsumgehung ist inzwischen im Zuge der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes in die Kategorie "vordringlicher Bedarf" eingestuft worden. Der Agenda-Prozess war dabei ein entscheidender Faktor für die Höherstufung gewesen.
Die Realisierung der Ortsumgehung, mit der nunmehr bis 2015 gerechnet werden kann, wird zu einer erheblichen Verbesserung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse im Ort führen und konkrete Maßnahmen zur Sicherung der gewachsenen Kulturlandschaft zur Folge haben.

Welche Öffentlichkeitsarbeit betreiben wir?

Zum Agenda-Prozess wurde ein Faltblatt erarbeitet und verteilt, das über die Ziele, Vorgehensweise und bisherige Aktivitäten informiert.
Im August 2002 wurde eine Ausstellung im Zusammenhang mit der jährlich stattfindenden Aktion "Autofreies Lautertal" durchgeführt, die einer breiten Öffentlichkeit die Gelegenheit gab, sich über den Agenda-Prozess zu informieren.
Wie im Projekt-Bericht nachzulesen ist, hat sich die Lokalpresse mehrfach mit dem Agenda-Prozess in Olsbrücken befasst.
Die Internet-Seite für die Lokale Agenda 21 befindet sich im Aufbau.

Was planen wir für die nähere Zukunft?

In nächster Zukunft werden konkrete Projekte entwickelt und in die Umsetzung geführt, die dazu beitragen sollen,

  • die gewachsene Kulturlandschaft mit ihren Qualitäten durch Pflege und Nutzung zu erhalten,
  • die kleinteilige Struktur des Ortes mit der prägenden Bausubstanz und die Qualität der Freiräume zu sichern und aufzuwerten,
  • die Lauteraue neu zu ordnen und gestalterisch aufzuwerten im Sinne eines integrierten Hochwasserschutzes.
Gibt es eine Erfolgskontrolle bei der Umsetzung der Lokalen Agenda 21?

Der Maßstab für alle kommunalen Aktivitäten ist das gemeinsam erarbeitete integrierte Entwicklungskonzept mit seinen konkreten Zielaussagen.

Website zum Agendaprozeß:

Letzte Änderung: 2004-02-29