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Umdenken - Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

SchUR - Schulnahe Umwelterziehungseinrichtungen in Rheinland-Pfalz

Ziel dieses Ende 1993 im Regierungsbezirk Trier begonnenen und 1997 im Regierungsbezirk Koblenz fortgesetzten Projekts "Schulnahe Umwelterziehungseinrichtungen in Rheinland-Pfalz" ist es, ein Netz von außerschulischen Kooperationspartner, den sogenannten "SchUR-Stationen", für die Umwelterziehung an den Schulen des Landes aufzubauen. Als institutionalisierte außerschulische Lernorte stellen sie die außerschulische Komponente einer ganzheitlichen Umwelterziehung dar.

SchUR-Stationen sind:

  • außerschulische staatliche und kommunale Einrichtungen wie bspw. Forstämter, Naturparkzentren
  • sowie nichtstaatliche bzw. Private Einrichtungen wie bspw. Naturschutzverbände, Ökostationen und andere.

Sie sind als zentrale Einrichtungen zu verstehen, die weitere außerschulische Lernorte in ihr "Angebot" aufnehmen (Lernorteverbund) und somit die verschiedenen, fächerübergreifenden Ansätze einer schülerorientierten und nachhaltigen Umwelterziehung anbieten können. Diese Nachhaltigkeit wird dadurch gefördert, dass verschiedene Kooperationspartner aus dem Bereich der Umweltbildung an den jeweiligen Stationen zusammenarbeiten. Sie übernehmen dabei als zentrale Umwelterziehungseinrichtungen für eine bestimmte Raumeinheit auch eine zentrale Funktion. Diese beruht auf einem spezifischen didaktisch und methodisch aufbereitetem Angebot an außerschulischen Umweltaktivitäten, das nur dort wahrgenommen werden kann. Das Einzugsgebiet einer Station umfaßt daher in der Regel einen Radius von ca. 30 km.

Ziel der Aktivitäten an den SchUR-Stationen sind:

  • sinnhafte Primärerfahrung in der Natur zu ermöglichen,
  • über den Aufbau einer emotionalen Beziehung zur Natur Sensibilität im Umgang mit der Natur zu wecken,
  • durch Lernen in der Natur bzw. Umwelt Kenntnisse zu vermitteln und
  • durch vielfältige schülerorientierte Beschäftigungen und Projekte genügend Freiraum für selbständige Erkenntnisgewinn zu lassen,
  • Verständnis für Zusammenhänge zu schaffen und auf die komplexen Folgen von Eingriffen in der Natur aufmerksam zu machen und
  • Methoden der Umweltanalytik und die Möglichkeiten des Umweltschutzes und der Landespflege vorzustellen und durchzuführen, um so
  • Handlungsbereitschaften bei den Jugendlichen zu fördern und Handlungskompetenzen zu vermitteln.

Um diese Ziele zu erreichen, ist die originale Naturbegehung übergeordnetes umweltpädägogisches Prinzip aller umwelterzieherischen Aktivitäten an den Stationen, die vom Erlebniswandertag bis hin zu mehrtägigen Umweltprojekten reichen können.

Folgende Schwerpunkte hat die Arbeit an den Stationen:

  • aktive Naturerfahrung vor Ort,
  • spielerische, erlebnisorientierte Begegnung mit der Natur,
  • projektorientiertes Lernen an Beispielen,
  • Untersuchungen der regionalen Umwelt,
  • Integration von fächerübergreifenden und handlungsorientierten Ansätzen,
  • Berücksichtigung von ethischen und ästhetischen Aspekten der Umwelterziehung.

 

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