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Umdenken - Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

Archiv: Das Logbuch

Für das Management eines jeden Projektes ist das Führen eines Logbuches sehr nützlich. Man kann die erreichten Zwischenschritte festhalten bzw. eventuelle notwendige Änderungen in der Strategie begründen. Das Logbuch wird über die Dokumentation hinaus zum Controlling- und Kommunikationsinstrument, das alle einsehen können und so immer auf dem letzten Stand der Dinge sind.

Wer sich einen schnellen Überblick über die bisherigen Spendeneinnahmen machen möchte, kann dies in der Spendenbilanz nachschauen.

Das Logbuch für das Modellprojekt Weltendorf wird hier öffentlich gemacht, um Ihnen exemplarisch aufzuzeigen, wie eine Fundraisinsingstrategie Schritt für Schritt umgesetzt wird. 

2. September 2004

Definition des Modellprojektes

Auf der Kaiserbacher Mühle und bei dem Verein Lobby für Kinder e.V., der auf der Kaiserbacher Mühle seinen Sitz hat, laufen einige Projekte gleichzeitig. Es wird nun sondiert, welches Projekt sich als Modellprojekt eignet. Man ist sich einig, dass es folgende Kritierien erfüllen muss:

  • Es darf noch nicht begonnen haben,
  • es muss klar von den übrigen Projekten abgegrenzt sein
  • ein klarer finanzieller Bedarf muss errechenbar sein
  • es braucht einen zeitlichen Rahmen
  • das Projekt muss von der Gemeinschaft der Kaiserbacher Mühle akzeptiert und getragen werden
  • ein Personenkreis muss sich für das Projekt verbindlich verantwortlich erklären

 

Schnell fällt die Wahl auf den Ausbau des bisherigen Schul- und Umweltgartens, der zur Zeit von der Montessori-Schule Landau unter der Betreuung von Mathilde Enderle-Gebauer betrieben wird.

9. September 2004

Ausarbeitung des Projektes Weltengarten und Überlegungen der Einbindung in das Projekt Weltendorf.

21. September 2004

Gemeinschaftstreffen Kaiserbacher Mühle

Präsentation des erarbeitenden Projektentwurfes vor der Gemeinschaft der Kaiserbacher Mühle. Das Gesamtprojekt Weltendorf wird von der Gemeinschaft in der vorliegenden Form befürwortet. Einige MItglieder erklären sich für die Umsetzung einzelner Bausteine des Weltendorfes verantwortlich:

Weltengarten (davon Bausteine historischer Bauerngarten, wechselnde Szenarien zu Ländern der Dritten Welt, Wald und Bach, pädagogische Umsetzung)

Weltengarten (Baustein Weltenspielplatz)

Weltendorf (Planung, Konzeption, Lehmbau)

Weltenladen

Weltencafé

Für andere Mitglieder der Gemeinschaft ist klar, dass sie sich nicht persönlich an dem Projekt beteiligen werden, es aber inhaltlich mittragen können. Wichtig ist allen die Abgrenzung zwischen dem Wohn- und Lebensbereich der Gemeinschaft und dem öffentlichen Bereich des Weltendorfes, was durch die räumlichen Voraussetzungen gut zu gewährleisten ist.

Um die bisherigen Leistungsbereiche des Vereins Lobby für Kinder e.V. weiter abdecken zu können und das Angebot in den Weltengarten zu integrieren, werden auch externe Kräfte miteinbezogen.

29. September 2004

Feinplanung des Bausteines Weltengarten

Erstellen eines Businessplanes

14. Oktober 2004

Fertigstellung der Konzeption des Bausteines Weltengartens

Ist-Analyse

Fazit

Erstellen der Fundraisingstrategie

10. November 2004

Weiterarbeit am Businessplan

Das Büro stadt & natur beginnt mit der Bestandsaufnahme des für den Weltengarten bestimmten Geländes, der Grobplanung des Weltenspielplatzes und stellt einen Förderantrag an das Ministerium für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz.

Weiterarbeit an der Fundraisingstrategie, Feinplanung der einzelnen Schritte

Erstellen eines Realisierungsfahrplanes mit Zeitschiene und Aufgabenverteilung soweit möglich.

11. November 2004

Die Fachgruppe Globale Verantwortung der Bürgerstiftung Pfalz i.G. ist zu einem Gesprächstermin im Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend geladen. Neben der Implementation von entwicklungspolitschen Themen in Ganztagsschulen geht es um das Weltendorf und mögliche Wege der Finanzierung.

17. November 2004

Vorbereitung Weihnachtsmailing, Festlegung der Zielgruppen , der kognitiven, emotionalen und konativen Ziele und Übertragung von Verantwortungsbereichen. Zeitplanung: Bis 6.12.2004 versandfertig.

1. Dezember 2004

Vorantrag beim Ministerium für Umwelt und Forsten Rheinland Pfalz zur Förderung des "Weltenspielplatzes" als naturnahes Außengelände.

14. Dezember 2004

Versand Weihnachtsrundbrief (Anschreiben, Beileger) an die Mitglieder, Eltern von Kinder, die an Maßnahmen des Verein Lobby für Kinder e.V. teilgenommen haben, Besucher von Veranstaltungen des Vereins Lobby für Kinder e.V.. Zielsetzung: Information, Bekanntmachen mit dem neuen Projekt, erster Hinweis auf Unterstützungsmöglichkeiten.

ab 15. Dezember 2004

Erstellen einer Firmenliste für die Akquise von Materialspenden. Soll bis Mitte Januar 2005 fertiggestellt sein.

ab 17. Januar 2005

Beginn Akquise der kooperierenden Schulen für die ersten Projekte im Weltengarten und für die globalen Bausteine im Maisfeldlabyrinth.

ab 24. Januar 2005

Akquise Stiftungen

2. Februar 2005

Gesprächstermin bei Frau Landrätin Riedmaier und Vorstellung des Projektes Weltendorf. Frau Riedmaier sieht große Chancen in der Verknüfung des Umwelt- und Naturschutzgedankens mit den Themen der globalen Verantwortung. Sie sagt eine sofortige Unterstützung von 2500 ¤ zu. Ein Antrag an die Bürgerstiftung SÜW der Sparkasse SÜW hält Sie für aussichtsreich.

ab 1. März 2005

Einstellen einer 1- Euro-Kraft zur Arbeit am Außengelände

ab 15. März 2005

eine Liste mit dem genauen Materialbedarf für 2005, ein colorierter Plan und eine Sponsoringskizze werden erstellt. Damit kann mit dem Einwerben von Materialspenden, dem Sponsoring begonnen werden. Durch die persönliche Ansprache von Richtern wird auch das Bußgeldmarketing aktiviert. Für das Maisfeldlayrinth und den 3. Juli werden alle regionalen Eine-Welt-Initiativen zum Mitmachen eingeladen. Für die Aktion 5000 x Zukunft der Aktion Mensch wird ein Antrag gestellt.

ab 01. April 2005

Beginn Akquise Materialspenden, Erstellen Anschreiben Schulen mit den aktuellen Angeboten für 2005 inklusive Einladung zum 3. Juli, Gründung Festkommitee 3. Juli, Erstellen Frühjahrsrundbrief mit Bitte um Sachspenden für Flohmarkt und Einladung zum 3. Juli

11. April 2005

Ein Südpfälzischer Unternehmer beabsichtigt die Gründung der "Children Global Learning Foundation" als treuhänderische Unterstiftung der Bürgerstiftung Pfalz. Die Stiftung möchte drei Partnerschaftsprojekte fördern, die im Weltendorf  ihr Forum finden.

12. Mai 2005

Der Weltengarten wird bei einer Veranstaltung des Bildungsministerium den Ganztagsschulen in Rheinland-Pfalz vorgestellt.

02. Juni 2005

Feinplanung des Aktionstages am 3. Juli mit Ausstellern und Programm. Es werden 20 Aussteller erwartet, die Ihre Projekte mit Ländern der Einen-Welt präsentieren. Außerdem wird für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit vielen Angeboten für die ganze Familie gesorgt.

10. Juni 2005

Teilnahme am 2. Bürgerkongress zum Thema "Ehrematliches Enagament in Schulen und Kindergärten"

15. Juni 2005

Besuch eines Mitarbeiters der Staatskanzlei auf der Kaiserbacher Mühle mit Gesprächen über mögliche weitere Fördermöglichkeiten des Weltendorfes.

17. Juni 2005

Die Bürgerstiftung Pfalz veröffentlicht im Rahmen der Kampagne "Bürger gehen anstiften" die Projektskizze zum Weltendorf.

21. Juni 2005

 

Teilnahme an der Kommunalkonferenz "Zukunft vor Ort gestalten".

03. Juli 2005

Der Aktionstag "Eine Welt" auf der Kaiserbacher Mühle lockt insgesamt 900 Besucher an. 20 Initiativen stellen Ihre Arbeit vor. Bei wunderschönem Wetter herrscht eine lockere Athmosphäre. Der Einnahmen des Tages belaufen sich nach Abzug der Ausgaben auf 3000 ¤.

13. Juli 2005

Antrag bei der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz auf Untersützung der Finanzierung der Arbeit des traditionellen Bauerngartens.

17. Juli 2005

Eröffnung des Maisfeldlabrinth, bei dem 16 Initiativen mit Stationen ihre Arbeit vorstellen und kleine Aktionen für die Besucher vorbereitet haben. Es besteht die Telnahme an einem Wettbewerb, der bei Schließung des Maisfeldlabyrinthes ausgewertet wird.

 

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