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Umdenken - Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

Der erfolgreiche Ansprache einer Stiftung

Schritt 1: Erstkontakt

Bevor die Stiftungen, die in der Stiftungsrecherche erarbeitet wurden, anfragt werden, sollte man sich auf den Erstkontakt gut vorbereiten. Dazu sollte man folgende Fragen beantworten können: 

  • Welches sind die Hauptförderzwecke der Stiftung?
  • Nach welchen Kriterien werden Projekte ausgewählt?
  • Wie sind die Bewerbungsmodalitäten (Formalia der Bewerbung, Bewerbungsfristen, Entscheidungsprozesse usw.)?
  • Welche Projekte wurden in der Vergangenheit gefördert?
  • Wie hoch war die jeweilige Fördersumme?
  • Wie hoch ist die Gesamtfördersumme pro Jahr?
  • Gibt es für das laufende Förderjahr einen Themenschwerpunkt?

Über Ihr Projekt erstellen Sie wie beim Sponsoring eine Projektskizze. Sie enthält ein kurzes Exposé über Anlass und Zielsetzung, dann folgen Angaben über die Projektdauer, die Projektpartner, die Projektfinanzierung, den aktuellen Bedarf, Projektbeteiligte als Mindestangaben.

Nun gleichen Sie das Profil Ihres Projektes mit den Projektanforderungen der Stiftung ab. 

  • Passt Ihr Projekt zum Stiftungszweck?
  • Können Sie mit Ihrem Projekt die Förderkriterien erfüllen?
  • Passt Ihr Bedarf zu der angegebenen Fördermenge?
  • Warum sollte für die angefragte Stiftung gerade Ihr Projekt interessant sein?
  • Was ist neu und innovativ an Ihrem Projekt?
  • Welchen Vorteil hätte die Stiftung, wenn sie sich für Ihr Projekt entscheiden würde?

Können Sie diese Fragen problemlos beantworten, dann ist es Zeit, sich selbstbewusst ans Telefon zu setzen.

Wenn Sie den richtigen Ansprechpartner am Telefon haben, schildern Sie in höchstens zwei bis drei Sätzen Ihr Förderanliegen. Ist der Gesprächspartner interessiert, dann bittet er um die Zusendung von Projektunterlagen. Manche Stiftungen haben Vorlagen entwickelt, die nur noch auszufüllen sind, andere wollen eine kurze Projektskizze zugesandt haben.

Am besten noch am selben Tag sollten die gewünschten Materialien Ihr Haus verlassen, sodass der Gesprächspartner sich erstens an Ihr Telefonat erinnert, gleichzeitig aber Ihre Schnelligkeit und Zuverlässigkeit kennen lernt.

Schritt 2: Nachkontakt

Wurde beim Erstkontakt nicht ausdrücklich vereinbart, dass die Stiftung sich bei Ihnen zurückmeldet, sollten Sie den nächsten Schritt tun.

Nach ca. einer Woche ist es angebracht erneut anzurufen und zu fragen, ob die Projektunterlagen angekommen sind. Dadurch bewirken Sie, dass Ihre Unterlagen nicht in einem Berg von Anträgen untergehen, sondern noch einmal ins Bewusstsein derer kommen, die die Entscheidung oder zumindest die Vorauswahl treffen.

Sie fragen, ob die Projektskizze den Vorstellungen der Stiftung entsprach, ob eventuell noch Informationen fehlen und wie der Ansprechpartner die Chancen für das Projekt einschätzt.

Hören Sie hier eine positive Resonanz, dann heißt es abwarten, bis die Stiftung wieder mit Ihnen in Kontakt tritt.

Schritt 3: Förderung

Wenn die Stiftung Sie über einen positiven Bescheid informiert, sind alle weiteren Schritte so auszuführen, wie die Stiftung Ihnen das vorgibt. Es empfiehlt sich, auch während der Durchführung des Projektes der Stiftung immer mal wieder über den Stand des Projektes zu informieren, beispielsweise durch Zusendung von Presseartikeln, Berichte über gelungene Aktionen oder ähnliches.

Weitere Informationen über Stiftungen finden Sie unter

Stiftungsrecherche

 

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