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Umdenken - Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

Wenn Beschenkte schenken

Schritt 1: Wer kommt in Frage

Es ist immer wieder schön, wenn Menschen aus eigenem Antrieb auf die Idee kommen eine Jubiläumsspende für die Einrichtung zu organisieren. Wenn man das allerdings nicht nur vom Zufall abhängig machen möchte, dann empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

Man überlegt sich den Kreis von Personen, der für Anlassspenden infrage kommt. Grundsätzlich eigenen sich Mitarbeiter, Ehrenamtliche, Mitglieder, Politiker mit regionalem Bezug, Künstler, Firmen mit regionalem Bezug und die ortsansässigen Beerdigungsinstitute. Letztere muss man jedoch noch einmal gesondert behandeln.

Schritt 2: Anfrage

Wenn die Personenzahl eine gewisse Größe erreicht hat, sodass es zu aufwendig wäre, alle persönlich zu fragen, dann verfasst man ein personalisiertes Anschreiben, dass die Idee der Jubiläumsspende einerseits und den Bedarf für das Projekt andererseits beschreibt. Wie bei den oben genannten Beispielen ist es gut, möglichst konkret zu werden. Am besten man stellt eine kleine Liste zusammen, die beispielsweise beinhaltet, dass die neuen Bücherkisten 300 Euro, die Rutsche 2.000 Euro, die Stühle je 35 Euro usw. kosten. Die Angefragten haben so das Gefühl, konkret helfen zu können und auch ihren Gästen ein eindeutiges Produkt ihrer Aufwendungen vorstellen zu können. Auch kann man seine Gäste in ihrer Gebebereitschaft in etwa einschätzen und so ein Projekt der Summe entsprechend aussuchen.

Zu dem Anschreiben kann man Bilder von den erwünschten Gegenständen, dem Projekt oder ähnliches legen, damit sich die Angefragten den Nutzen der Spenden unmittelbar vorstellen können.

Bei den Kondolenzspenden überreicht man den Ansprechpartnern der Bestattungsinstitute am besten persönlich eine Projektbeschreibung ebenfalls mit einer genauen Auflistung der benötigten Materialien. Um so mehr der Bestattungsunternehmer vom Projekt begeistert ist und umso genauer er es sich vorstellen kann, um so eher wird er seinen Kunden dazu raten, dieses Projekt zu begünstigen. Dazu ist es auch ratsam, die Bestattungsunternehmer regelmäßig mit den neusten Informationen zu versorgen. Durch diese Kontaktpflege bringt man sich immer wieder ins Bewusstsein, gleichzeitig läuft man nicht in Gefahr, dass sich die Angehörigen für Projekte entscheiden, die inzwischen längst finanziert sind.

Bei den Briefen an Firmen und VIP's ist es nötig, gleich das Angebot zu formulieren, bei Bedarf an der Veranstaltung zu kommen und das Projekt persönlich vorzustellen.

Wer ein mehrjähriges Projekt hat, kann übrigens auch dazu übergehen, einige Wochen vor den Geburtstagen, die Mitglieder oder andere geeignete Zielgruppen anzuschreiben und ihnen die jeweils benötigen Gelder für das Projekt vorzutragen. Das erhöht natürlich die Wahrscheinlichkeit einer Umsetzung Ihres Anliegens, da die Angeschriebenen gerade in den Geburtstagsvorbereitungen stecken.

Weitere Informationen zu Anlassspenden finden Sie unter

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