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Umdenken - Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

Das Erstellen einer Sponsoringskizze

Bevor man andere um etwas bittet, sollte man sehr genau wissen, was man selbst will. So beinhaltet dieser Schritt die Beantwortung folgender Fragen, deren Antworten zu einer Sponsoring-Skizze verarbeitet werden, die bei der operativen Umsetzung Anwendung findet.

  • ·Was hat Sie dazu veranlasst, das Projekt in Angriff zu nehmen?

Schildern Sie in wenigen Sätzen die Situation vor Umsetzung des Projektes.

  • Welches Ziel haben Sie sich mit der Umsetzung des Projektes gesetzt?

Skizzieren Sie kurz die Inhalte und Zielsetzungen des Projektes und beschreiben Sie knapp aber anschaulich die Verbesserung, die Sie sich mit der Durchführung des Projektes wünschen.

  • Welche Zielgruppen erreichen Sie mit dem Projekt?

Hier genügt eine kurze Aufzählung der beteiligten Personengruppen, so dass sich die Unternehmen schnell ein Bild darüber machen können, ob Ihre Zielgruppen sich mit denen des Projektes überschneiden. Ideal ist es, wenn Sie auch die Anzahl der Personen in etwa angeben können, die Sie durch das Projekt erreichen. So liefern Sie den Unternehmen messbare Größen, die es ihnen ermöglicht, schnell abzuschätzen, ob eine Unterstützung lohnenswert ist.

  • Wie hoch ist genau der Bedarf Ihrer Einrichtung zur Umsetzung des Projektes?

Stellen Sie die Ausgaben und die erwarteten Einnahmen zusammen, so dass der potenzielle Geldgeber sich schnell ein Bild über die Finanzierung machen kann. Mit der geschaffenen Transparenz wecken Sie einerseits Vertrauen, anderseits bieten Sie Ihrem Gegenüber eine Chance, seinen Einsatz in etwa abzuschätzen. Eine Unterstützung von 1.000 Euro hat eine andere Wertstellung, wenn Sie insgesamt einen Bedarf von 3.000 Euro haben, gegenüber einem Bedarf von 300.000 Euro.

  • Welche Leistungen erwarten Sie vom Sponsor?

Je genauer Sie fragen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit etwas zu bekommen. So können Sie zum Beispiel angeben, dass Sie von der Firma X die Summe Y zur Finanzierung eines konkreten Posten in Ihrer Ausgabenliste wünschen. Zum Beispiel 2.000 Euro zur Erstellung und Druck eines Werbeplakates. An dieser Stelle sollten Sie sich auch entscheiden, ob Sie grundsätzlich nur Geldspenden annehmen, oder aber auch Sachmittel und Dienstleistungen für Sie interessant sind.

  • Welche Gegenleistungen können Sie den Sponsoren anbieten?

Üblich ist es, „Rechte zur kommunikativen Nutzung des Partners bzw. dessen Aktivitäten“ anzubieten. Dazu gehört zum Beispiel die Benennung des Sponsoringobjektes nach dem Sponsor, die Markierung von Einrichtungsgegenständen, ein Auftritt im Umfeld von Veranstaltungen sowie die Nutzung von Prädikaten, wie „Unternehmen X ist offizieller Sponsor von der Einrichtung Y“. Fast selbstverständlich ist das Angebot, den Sponsor im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Ihrer Einrichtung herauszustellen. Dazu gehören beispielsweise, die wohl allen bekannten Bilder mit übergroßen Schecks, die pressewirksam überreicht werden. Ebenfalls fast immer im Angebot ist das Abdrucken des Logos auf Plakaten, Flyern oder sonstigen Printmedien. Grundsätzlich gilt, je origineller und breitenwirksamer die Gegenleistungen sind, um so attraktiver ist Ihr Sponsoringangebot für das angefragte Unternehmen.

  • Für welchen Zeitraum gilt die Vereinbarung?

Unternehmen sponsern lieber Projekte mit festem zeitlichen Rahmen. Am besten geben Sie eine genaue Laufzeit des Projektes an. Mit dem Ende des Projektes laufen gleichzeitig auch die gegenseitigen Verpflichtungen von Sponsor und Gesponsorten aus.

Aus den Antworten auf die oben gestellten Fragen ist es Ihnen nun möglich, eine kurze, am besten einseitige Sponsoringskizze zu erstellen, die dem angefragten Unternehmen ermöglicht, sich schnell und unkompliziert einen Überblick über Ihr Sponsoringangebot zu machen.

Praxisbeispiel Sponsoringskizze

weitere Informationen über Sponsoring finden Sie unter

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