Direkt zum Hauptmenü. Direkt zum Untermenü. Direkt zur linken Navigation. Direkt zum Text.

Umdenken - Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

Klgl 3, 22-26.31-32

Wenn Menschen in Not sind, beginnen sie wieder, nach Gott zu fragen. Das Volk Israel hat sich in solchen Situationen immer wieder gesagt: Gott ist da, er ist treu, denn er hat mit uns einen Bund geschlossen, von dem er nicht abweichen wird, selbst dann nicht, wenn wir untreu werden. Diese Treue hat Gott tatsächlich gehalten, eben weil das Volk Israel sich immer wieder an den Bund erinnert hat. So hört, wie geschrieben steht im Buch der Klagelieder Jeremias im 3. Kapitel oder Geduld ist eine Tugend. Wenn es scheint, dass Gott auf sich warten lässt, dann ist es gut, sich bewusst zu machen, dass er uns auch in kleinen Dingen ganz nahe sein kann. Und auch, wenn wir uns in Not befinden und Gottes Hilfe und Schutz erbitten, dann ist es gut, sich auf seine große Güte zu verlassen und ihm zu vertrauen. So lesen wir in den Klageliedern des Jeremia im 3. Kapitel: Die Güte des Herrn ist's, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß. Der Herr ist mein Teil, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen. Denn der Herr ist freundlich dem, der auf ihn harrt, und dem Menschen, der nach ihm fragt. Es ist ein köstlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des Herrn hoffen. Denn der Herr verstößt nicht ewig; sondern er betrübt wohl und erbarmt sich wieder nach seiner großen Güte.

Quelle: Übersetzung Martin Luthers, revidiert 1984

© 2006-2016 Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz