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Umdenken - Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

Röm 5, 1-5 (6-11)

Seit dem Sündenfall waren wir von Gott getrennt. Opfergaben sollten die Gottesferne überbrücken, aber das konnte nicht genügen: Gott ließ sich nicht versöhnen, nicht auf Dauer, denn die Opfer wurden immer mehr zum Vorwand. Das änderte sich erst als er seinen Sohn Jesus Christus in die Welt sandte: das Heil war vollendet, nun kommt es nur noch darauf an, dass wir dieses Heil annehmen, was durch den Glauben geschieht. Dies formuliert Paulus in seinem Römerbrief im 5. Kapitel, wenn er schreibt: Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus; 2 durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird. 3 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, 4 Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung, 5 Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den heiligen Geist, der uns gegeben ist. 6 Denn Christus ist schon zu der Zeit, als wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben. 7 Nun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen; um des Guten willen wagt er vielleicht sein Leben. 8 Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. 9 Um wieviel mehr werden wir nun durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind! 10 Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, um wieviel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind. 11 Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsern Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.

Quelle: Übersetzung Martin Luthers, revidiert 1984

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