Bündnis für Nachhaltigkeit
Die Ministerin für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz, Klaudia Martini, hat im Herbst 1996, um dem Leitbild einer nachhaltigen, umweltgerechten Entwicklung auch in Rheinland-Pfalz den Weg zu bereiten, ein "Bündnis für Nachhaltigkeit" gegründet, welches die kommunalen Spitzenverbände, die Kammern, die Gewerkschaften, die Naturschutzverbände und die Verbraucherzentrale zu einem Forum zusammenführt, das Initiativen für die Umsetzung einer nachhaltigen umweltgerechten Entwicklung entwickeln, abstimmen und in die Tat umsetzen sollte. Das "Bündnis für Nachhaltigkeit" versteht sich als Kooperationsform zwischen dem Ministerium für Umwelt und Forsten und den genannten gesellschaftlichen Kräften. Erster Ausdruck der Kooperation war ein großer Kongress "Für eine nachhaltige umweltgerechte Entwicklung in der Gemeinde" am 28. April 1997 in Mainz. Die auf diesem Kongress vorgestellten Konzepte sind seither von vielen Seiten aufgegriffen und weiterentwickelt worden.
Den neuesten Entwicklungsstand soll jetzt eine Reihe von Symposien dokumentieren, in denen die verschiedenen regionalen Partner zusammenkommen, sich wechselseitig informieren und sich über die weitere Zusammenarbeit verständigen sollen.
Das erste Symposium fand am 17. März 1999 in Ludwigshafen am Rhein zum Thema "Für eine nachhaltige umweltgerechte Entwicklung in der Region - Regionale AGENDA 21 im industriellen Verdichtungsraum der Vorderpfalz" statt.
Programm:
Begrüßung:
Staatsministerin Klaudia Martini, Ministerium für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz
Dr. Wolfgang Schulte, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigshafen
Das Leitbild der nachhaltigen umweltgerechten Entwicklung
"Nachhaltige umweltgerechte Entwicklung" in der Raumplanung:
Dipl.-Ing. Kerstin Mangels, Lehr- und Forschungsgebiet Regional- und Landesplanung, Universität Kaiserslautern
Erfahrungsbericht der Stadt Heidelberg:
Thomas Schaller, Umweltbürgermeister der Stadt Heidelberg
Situationsanalyse
Raumordnungsprobleme in der Vorderpfalz:
Prof. Dr. Fischer, Leitender Planer der Planungsgemeinschaft Rheinpfalz, Mannheim
Strukturveränderung in der Chemischen Industrie:
NN, VCI
Soziale Veränderungen:
Dr. Sebastian Lentz, Universität Kaiserslautern, Institut für Geographie
Landwirtschaft und Weinbau:
Immo Lünzer, Stiftung Ökologie und Landbau
Naturräumliche Situation:
Frau Sallach, Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz
Konzept einer Politik der nachhaltigen umweltgerechten Entwicklung
Chemische Industrie:
Dr. Utz Tillmann, BASF
Natur und Landschaft/Wasser und Freizeit:
Dipl.-Geogr. Johannes Mazoweit, BUND
Verkehr:
Dr. Wolfgang Wagner, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar, Mannheim
Beschäftigung und Arbeitsplätze:
Dr. Helmut Schmidt, Institut "Wohnen und Umwelt", Darmstadt
Antwort der Kirchen:
Pfarrer Gerhard Postel, Umweltpfarramt Freisbach,
Bernhard Nacke, Katholisches Büro, Mainz
Abschlussdiskussion
Ein Dokumentationsband der Veranstaltung kann demnächst bei der Landeszentrale für Umweltaufklärung bestellt werden.
