Außerschulische Lernorte zur Abfallwirtschaft

Umweltverträglichkeit, Schonung natürlicher Ressourcen, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit waren und sind Leitlinien der Landesabfallwirtschaftsplanung in Rheinland-Pfalz. Basierend auf dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz wird die Abfallwirtschaft in den kommenden Jahren zu einem Stoffstrom-Management entwickelt, das wesentlich dazu beiträgt, diese Vorgaben zu erfüllen.
Um der Prioritätenfolge der Abfallwirtschaftspolitik - Vermeiden vor Verwerten vor Beseitigen - gerecht zu werden, ist eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit erforderlich. Besonders Kinder und Jugendliche lassen sich durch Anschaulichkeit, Praxisnähe, emotionale Erlebnisse und interessante Handlungsangebote wirkungsvoller für Umweltprobleme sensibilisieren und zu umweltgerechtem Handeln motivieren als durch konventionelle Printmedien. Gerade Kinder tragen so als Multiplikatoren Begeisterung und Wissen in ihr privates und schulisches Umfeld.
Nach dem Vorbild des ersten Außerschulischen Lernortes zur Abfallwirtschaft in Kaiserslautern (1999) wurden im Rahmen des Forschungsprojektes Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung - Außerschulische Lernorte zur Abfallwirtschaft vom Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz in Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Abfallwirtschaftsbetrieben drei weitere Lernorte in Ludwigshafen (2000), Kirchberg (2001) und Mainz (2003) eingerichtet.
Die Abfallwirtschaftsbetriebe haben in diesem Projekt die Hardware finanziert (Gebäude, Ausstattung usw.), die Entwicklung und Erprobung der Exkursionskonzepte und Lernstationen wurde vom Ministerium gefördert.
