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Umdenken - Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

25. Feb. 07 - 1. Fastensonntag (Invokavit)

 

ev. Reihe V

kath. 1. L.

kath. 2. L.

kath. Evang.

Lk 22, 31-34

Dtn 26, 4-10

Röm 10, 8-13

Lk 4, 1-13

Der Autor betrachtet alle Perikopen des Tages. Stichworte: trotz Bedrohung die Grundsätze des Glaubens nicht verleugnen, durch das Netz des Satans fallen, gegen Gewalt und soziale Ungerechtigkeit, Bekennen ist handeln und nicht schweigen (Lk 22); Massentierhaltung, Biopiraterie, Ausbeutung, Überheblichkeit gegenüber der Schöpfung, Freude empfinden (Dtn 26); „Zeugnis der Hände und Füße“ – Motiv der Handlung ist Gott im praktischen gesellschaftlich-politischen Engagement (Röm 10); der Versuchung des Teufels widerstehen, quasichristliche Rechtfertigung des Bösen und der sozialen Ungerechtigkeit, Inanspruchnahme von Vorteilen („Schicksal“ – von wem geschickt?!) kritisch hinterfragen (Lk 4)

 

 

 

Stellung im Kirchenjahr

 

Die Lesungen des heutigen Sonntags stehen am Beginn der vorösterlichen Buß- und Fastenzeit. Buße wofür? Umkehr wovon? Fasten warum? Jede/r wird möglicherweise ihre/seine ganz persönlichen Anlässe und Gründe haben. – Niemand ist eine Insel, erst recht nicht in Zeiten der „Globalisierung“, in denen alles mit allem vernetzt oder gar verstrickt ist, nicht zuletzt auch in „Strukturen der Sünde“, in im wahrsten Sinne des Wortes heil-lose Zustände der Ausbeutung und Vernichtung von Natur und Mensch, heil-lose Zustände von Unfrieden, Ungerechtigkeit und Zerstörung der Schöpfung. Als Täter? Als Nutznießer? Aus dem Willen zur Macht heraus oder „nur“ aus Bequemlichkeit und Gedankenlosigkeit? Aus Furcht, durch „Widersagen“ und „Widerstehen“ zum Außenseiter gestempelt zu werden, zum Fantasten, dem der Realitätssinn abhanden gekommen ist?

 

 

 

Lukas 22, 31 – 34

 

Ich lese den Text im Kontext der Barmer Theologischen Erklärung vom 31. Mai 1934 und der Stuttgarter Schuldbekenntnisses vom 19. Oktober 1945.

 

 

 

Der Lukas-Text spricht vom Verschweigen und Verleugnen Jesu in einer Situation des Angefochten-seins und der Bedrohung (dies betrifft insbesondere Petrus), nimmt aber vielleicht auch die Resignation der Jünger nach der Kreuzigung Jesu als Anfechtung vorweg – eine Situation, in der Petrus seine Brüder stärken soll, nachdem er sich (durch die Begegnung mit dem Auferstandenen?) bekehrt hat. Furcht und Resignation sind die Netze des Siebes, mittels dessen „der Satan“ begehrt, die Jünger „zu sieben wie den Weizen“; Furcht und Resignation als „Aufhören des Glaubens“ – Jesus betet für Petrus, dass sein Glaube nicht aufhöre. Die vollmundige Solidaritätsbekundung des Petrus (V. 33) entspricht nicht seinem tatsächlichen Handeln.

 

 

 

Im Stuttgarter Schuldbekenntnis heißt es: „Wir klagen uns an, dass wir nicht mutiger bekannt, nicht besser gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht brennender geliebt haben.“ – Dieses im Rückblick auf die Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus und den Holocaust formulierte Bekenntnis kann uns, ohne den Holocaust relativierend einzuebnen, fragen lassen: Wo und in Bezug auf welche „Mächte der Welt“ ist es heute nötig, mutiger zu bekennen, besser zu beten, fröhlicher zu glauben und brennender zu lieben?

 

 

 

In der Barmer Erklärung von 1934 heißt es: „Wir verwerfen die falsche Lehre, als solle und könne der Staat über seinen besonderen Auftrag hinaus die einzige und totale Ordnung menschlichen Lebens werden und also auch die Bestimmung der Kirche erfüllen.“ – Welche „Mächte“ beanspruchen heute, „die einzige und totale Ordnung menschlichen Lebens“ zu sein? Erhebt nicht heute der Ökonomismus den Anspruch, ein solch umfassendes und totales Deutungs- und Handlungssystem des menschlichen Lebens zu sein? – Ich lese zwei Texte auf dem Umschlag des von Dirk Baecker herausgegebenen Buches „Kapitalismus als Religion“: „Im Kapitalismus ist eine Religion zu erblicken, d.h. der Kapitalismus dient essentiell der Befriedigung derselben Sorgen, Qualen, Unruhen, auf die ehemals die so genannten Religionen Antwort gaben.“ (Walter Benjamin), und: „Der Arbeitsmarkt als Götze, Börsenspekulation als Gottesdienst, die Wirtschaftsweisen als Hohepriester.“ (Der Tagesspiegel). Die „unsichtbare Hand des Marktes“ ersetzt den unsichtbaren Gott des Lebens. Und sie bringt Verelendung und Tod für Millionen von Menschen sowie Verödung und Vernichtung der Schöpfung. – „Ökonomismus ist der Glaube der reinen Logik des Marktes an nichts als sich selbst. ... Unsere Aufgabe ist ... also Ideologiekritik des Ökonomismus.“ (Peter Ulrich, hier zitiert nach: R. Misik, Mythos Weltmarkt, S. 91). – Kann man, unter den heutigen Umständen, nicht auch den bekannten Ausspruch von Martin Niemöller heute neu modifizieren:

 

 

 

Als der Markt den afrikanischen Kontinent fraß, habe ich geschwiegen – ich war ja kein Afrikaner.
Als der Markt den asiatischen Kontinent fraß, habe ich geschwiegen – ich war ja kein indischer Kinderarbeiter.
Als der Markt den lateinamerikanischen Kontinent fraß, habe ich geschwiegen – ich war ja kein Campesino.
Als der Markt die Arbeiter und selbst die Manager der „Ersten Welt“ fraß, gab es niemanden mehr, der protestieren konnte.

 

 

 

Nach dieser Exkursion zurück zum Lukas-Text: Jesus und seine „Sache“ (vgl. Lk 4, 18-20) heute zu bekennen und nicht zu verleugnen bedeutet

 

  • das mutige Bekenntnis zum Gott Jesu Christi als Gott des Lebens und Herrn der Welt. Dies impliziert den Widerspruch und Widerstand gegen alle lebensfeindlichen Mächte, die sich als totalitäre Deutungssysteme von Welt und Mensch erheben.
  • Beten als Blick auf die „herrschenden Verhältnisse“ im Licht des Wortes Gottes, um in der Zwiesprache mit dem gekreuzigten und auferstandenen Christus zu einem klaren Urteil und vom Heiligen Geist geleiteten Handeln zu kommen
  • Fröhliches Glauben: Der Widerstand gegen die Mächte des Todes nicht (nur) als Ergebnis rationaler Erkenntnis, nicht nur als sauertöpfische „Ideologiekritik des Ökonomismus“, sondern entstehend aus der Lust an Gott und seiner Sache mit den Menschen, als „Fest des Lebens“ (vgl. auch Ps 23, 5)
  • Brennendes Lieben: Gott lieben, seine Menschen und seine Schöpfung brennend lieben, „von ganzem Herzen und von ganzer Seele“ (5 Mose 10, 12) – in dieser Liebe ist „von vornherein“ kein Platz dafür, Gott, Menschen und Schöpfung zu Kalkulations- und Spekulationsobjekten zu degradieren – diese brennende Liebe liebt „absichtslos“ und dient so dem Leben.

 

 

 

 

 

Literatur:

 

D. Baecker, Kapitalismus als Religion, Kulturverlag Kadmos, Berlin 2003

 

R. Misik, Mythos Weltmarkt, Aufbau-Verlag, Berlin 1997

 

F. J. Hinkelammert, Die ideologischen Waffen des Todes. Zur Metaphysik des Kapitalismus, Exodus-Verlag, Freiburg (CH) / Münster 1985

 

 

 

 

 

Dtn 26, 4 – 10

 

Stichworte für diese Lesung sind „Erinnerung“ und „Dankbarkeit“. Dankbarkeit: Die Opferung der Ersterträge, der Früchte des Landes, aus Dankbarkeit für das geschenkte, das gelobte Land. Das Land und die Erträge des Landes werden als „Gabe Gottes“ empfunden. Dafür wird gedankt. Dank für „die Früchte der Erde und der menschlichen Arbeit“, wie es in der Eucharistiefeier heißt. Müsste uns angesichts der heutigen Wirklichkeit jenseits dieser „Poesie“ der Dank nicht im Halse stecken bleiben? Massentierhaltung, Getreidemonopole bei zwei oder drei multinationalen Konzernen, Biopiraterie, Vernichtung des tropischen Regenwaldes für den Fleischkonsum der Reichen, Genmamipulierte Pflanzen... – die Liste ließe sich fortsetzen. Erinnerung: Erinnerung an die „schlechten Zeiten“ als Vademecum gegen Überheblichkeit und Größenwahn. Die Erinnerung an das eigene Leiden in Ägypten dient als Argument für etliche Sozialgesetze des Volkes Israel: Dtn 23, 16; 24, 17 f.; vgl. auch Lev 25, 35-38, Lev 19, 33-36 und andere mehr. – Weil Israel Unrecht am eigenen Leibe erfahren hat, sollen in seinem, von Gott geschenkten, „gelobten Land“ Recht und Gerechtigkeit herrschen. Wo Dankbarkeit für die Schöpfung und Gerechtigkeit und Barmherzigkeit zwischen den Menschen sich ereignen, kann auch eintreten, was der „liturgische Schnitt“ bei der Abgrenzung dieses Abschnittes aus Dtn 26 leider unsichtbar macht: Dtn 26, 11: „Dann sollst du fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der Herr, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat.“

 

 

 

 

 

Römer 10, 8 – 13

 

Wenn sich ein Lesungstext der Aufgabenstellung entzöge, ihn im Hinblick auf die Themenbereiche „Frieden – Gerechtigkeit – Bewahrung der Schöpfung“ hin auszulegen (die ja ethische Fragen implizieren und damit auf’s „Handeln“ und „Werkgerechtigkeit“ gehen), dann dieser. Oder?

 

 

 

Das „Lippenbekenntnis“ zu Jesus als dem Herrn und der (rein innerliche?) „Herzensglaube“ an seine Auferweckung von den Toten durch Gott als Medium von Rechtfertigung, Erlösung, Rettung? Meint Paulus das wirklich?

 

 

 

Das Kontrastprogramm dazu: Der Jakobusbrief: „Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein.“ (Jak 1, 22), und „So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.“ (Jak 2, 17). Als Werke führt Jakobus solche der Barmherzigkeit und Gerechtigkeit an, und verheißt den Reichen, die das Land und die Menschen ausbeuten, ein vernichtendes Gericht.

 

 

 

Zurück zum Römerbrief: Röm 10, 8 nimmt ausdrücklichen Bezug auf Dtn 30, 14. Bei dem „Wort“ handelt es sich um das „Gebot“ (Dtn 30, 11). Das erste dieser Gebote aber lautet: „Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.“ (Dtn 5, 6-7). – Hier, bei Paulus, nun das Bekenntnis: „Jesus ist der HERR.“

 

 

 

Wenn nun im „Herzen“ des Menschen (seinem innersten „Antriebsgrund“, dem Ort seiner Leidenschaften) dieses Gebot und dieses Bekenntnis „wohnen“, dann kann das nicht ohne Folgen für sein Handeln sein, dann drängt die Orthodoxie zur Orthopraxie, dann bleibt das Bekenntnis kein „Lippenbekenntnis“, sondern wird zur Nachfolge, zum praktischen Bekenntnis / Zeugnis der „Hände und Füße“: „Wer sagt, dass er in ihm bleibt, muss auch leben, wie er gelebt hat.“ (1 Joh 2, 6).

 

 

 

Der HERR Jesus (den „Gott von den Toten auferweckt hat“) entmachtet alle todbringenden und lebensfeindlichen „Herren“ und „Götter“ (Dtn 5, 7), die „Herr-schaft“ über die Herzen der Menschen beanspruchen – heißen sie nun Macht, Reichtum, oder wie auch immer. Er befreit die Menschen zur „Freiheit der Kinder Gottes“, und in dieser leidenschaftlichen Freiheit stehen sie in der Nachfolge der „lebensfreundlichen“ Praxis Jesu – und damit auch in der Kritik und im Engagement gegen alle lebensfeindlichen „Mächte“ dieser Welt, gegen alles, was „Antlitz der Erde und des Menschen“ entstellt und zerstört. Damit lässt sich noch keine detaillierte sozial-, wirtschafts- und umweltpolitische Kasuistik betreiben, aber die Richtung ist mit Blick auf die gewaltlose und menschenfreundliche Praxis Jesu, der als der HERR bekannt wird, mehr als deutlich. So lässt sich auch dieser Paulus-Text nicht dazu missbrauchen, die Christen bzw. Kirchen mit Verweis auf ihn in die „Sakristei des Lippenbekenntnisses und Herzensglaubens“ zu verbannen und sie aus dem Engagement in Politik und Gesellschaft heraus zu komplimentieren. Das „Amen“ am Ende des (Glaubens-) Bekenntnisses ist der inneren Natur dieses Bekenntnisses nach ein praktisches! „Christum wird heute nur in zweierlei bestehen: Im Beten und im Tun des Gerechten unter den Menschen.“ (Dietrich Bonhoeffer).

 

 

 

 

 

Lk 4, 1 – 13

 

Die erste und dritte Versuchung Jesu erfolgt unter Bezugnahme auf seine „Gottessohnschaft“, in der dritten Versuchung sogar verstärkt durch einen Rückgriff auf die Heilige Schrift selbst (Ps 91, 11 f.). Das macht deutlich, dass das Wort Gottes, die Bibel, durchaus auch zu „teuflischen“ Zwecken gebraucht / missbraucht werden kann. Die Welt- und Kirchengeschichte ist voll von solchen Missbräuchen. Hier nur einige Beispiele:

 

 

 

1. Kolonialiserung und gewaltsame Missionierung wurden biblisch / christlich begründet.
2. Die Apartheid und Rassismus wurden biblisch / christlich begründet.
3. Die Unterdrückung der Frauen wurde biblisch / christlich begründet.
4. Antisemitismus wurde biblisch / christlich begründet.
5. Die Ausbeutung der Natur wurde biblisch / christlich begründet.

 

 

 

Diese Liste lässt sich sicherlich noch unschwer und vielfältig ergänzen. Eine Praxis des Un-Friedens, der Un-Gerechtigkeit und der Zerstörung statt Bewahrung der Schöpfung wurde mit Rückgriff auf die Bibel und die christliche Tradition legitimiert. In fundamentalistischen Kreisen ist dies auch heute noch keine Vergangenheit.

 

 

 

Aber Vorsicht: Auch die säkulare Welt hat ihre „heiligen“ Wörter und Schriften. Um nur einige zu nennen: „Freiheit“, „Fortschritt“, „Entwicklung“, „Globalisierung“, „Optimierung“, „Effizienz“, „westliche Zivilisation“ ... – immer ist zu fragen: Wer nimmt diese Wörter mit welchem Interesse und welcher Absicht, in welchem Sinn und welchem „Geist“ in den Mund; steckt dahinter vielleicht eine „teuflische“ Absicht, der „Geist der Verdrehung und Verwirrung“ (Diabolos!)?

 

 

 

Auf Jesus kommt in seiner Taufe (Lk 3, 21 – 22) der Heilige Geist herab, „erfüllt vom Heiligen Geist“ begibt er sich in die Wüste und kehrt nach vierzig Tagen, an deren Ende die Versuchung stattfindet, „erfüllt von der Kraft des Geistes“ (Lk 4, 1) nach Galiläa zurück. Getauft und erfüllt von diesem Heiligen Geist sind Christen und Christinnen aufgerufen, „die Geister zu unterscheiden“, in denen die religiösen und säkularen „heiligen Wörter“ verwendet werden, zu fragen, ob ihre Verwendung „dem Leben dient“ oder ob dahinter Absichten stehen, die Leben zerstören.

 

 

 

Die zweite Versuchung, in der Jesus „alle Macht und Herrlichkeit“, die „Herrschaft über die Welt“ in Aussicht gestellt wird, stellt die Frage: Wem gehört die Welt? Wer ist der HERR? Wen oder was beten wir an? Wem oder was dienen wir?

 

 

 

Jesus beantwortet diese Frage mit Rückgriff auf Dtn 5, 9 und Dtn 6, 13 (auch die Argumentation Jesu bei den beiden anderen Versuchungen beruft sich auf Textstellen im Buch Deuteronomium!). Hier ergibt sich eine Verknüpfung mit den Impulsen zu Röm 10, 8-13 (auch dort wurde Bezug auf Dtn genommen).

 

 

 

Erinnert sei hier auch an viele Märchen, in denen Menschen „ihre Seele an den Teufel verkaufen“, um dadurch entweder einer Not zu entkommen oder aber einen Vorteil zu ergattern.

 

 

 

Zu den Versuchungen im Einzelnen: Die erste Versuchung als Versuchung der Machbarkeit von allem und jedem (aus Steinen Brot, aus Atomen Energie, aus genetischen Codes Klone und „neue Menschen“, aus den Ressourcen der Armen den Luxus für die Reichen ...) – zwischen dem prinzipiellen „Können“ und dem tatsächlichen „Machen“ steht, hier ergänzt Matthäus die Lukas-Version, das Wort, das aus dem Mund Gottes kommt (Mt 4, 4), und in dessen Licht das Können und das Tun verantwortlich abzuwägen sind. – Die zweite Versuchung ist die zur Macht, zur Herrschaft, zum Besitz, zum Reichtum. – Die dritte Versuchung ist die zu einem falschen Gottvertrauen, zu einem, säkular gewendet, falschen Optimismus. Auch wenn es ein bisschen weit her geholt erscheinen mag: Der sorglose Sprung von der „Zinne“ des Oil-Peak in die Kernenergie, der Sprung von der Zinne des sich selbst und die Natur als unvollkommen empfindenden Menschen in die Machbarkeit des optimalen Menschen (des optimalen Getreides, der optimalen Milchkuh und des optimalen Mastschweines, ...) durch die Beherrschung des genetischen Codes. Zu weit hergeholt?

 

Günter Harmeling, Idstein

 

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