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Umdenken - Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

21. Jan. 07 - 3. Sonntag im Jahreskreis / 3. Sonntag n. Epiphanias

ev. Reihe V

kath. 1. L.

kath. 2. L.

kath. Evang.

 

Joh 4, 5-14

Neh 8, 2-4a.5-6.8-10

1 Kor 12, 12-31a oder
1 Kor 12, 12-14.27

Lk 1, 1-4; 4, 14-21

Der Autor betrachtet alle Predigtperikopen des Tages. Stichworte: Entsolidarisierung, christlicher Umgang mit dem
Thema Wasser (Joh 4); Mission und und Identität Andersdenkender, Entsolidarisierung (auch von den eigenen Wurzeln), Götzen, fadenscheinige Wohltätigkeit, christliche Regeln wirklich verstehen (Neh 8); der „Leib Christi“ als internationale, solidarische Weg- und Schicksalsgemeinschaft, Entfaltung auf Kosten anderer (1 Kor 12); Menschenrechte, Gnadenjahr, Botschaft sein, Gottes Ordnung als Kompass (Lk 1)

 

 

 

Johannes 4, 5-14

 

Selbst nach der Überzeugung Wilhelm Stählins kann man beiseite lassen, ob der Abschnitt Johannäische Dichtung oder Reiseerlebnis ist. Die Gesprächsdramaturgie ist der Hintergrund, um die Frage nach den Quellen des Lebens zu stellen. Daß dabei die Frau aus Samarien, aus dem für Juden fremden Land (no-go-area) herhalten muss, um das Christus-Bekenntnis für die Hörer des Evangeliums zu formulieren, sollte für eine Predigt Nebensache sein. Auch die soziale Stellung der Frau, die an den Brunnen um die Mittagszeit kommt, um Wasser zu holen, sollte in der Predigt nicht Gegenstand von Spekulationen sein. Alle diese Kleinigkeiten sind Teil der Gesprächsdramaturgie, die auf die Frage nach den Quellen des Lebens hinzielt.

 

 

 

Der Text fragt also: Wovon leben wir? Angesichts der Wüsten um uns herum mit Entsolidarisierung zwischen Jung und Alt in unserer Gesellschaft, Ökonomisierung des gesamten Lebens mit dem alleinigen Ziel der Geldbeschaffung, auf dem Hintergrund der Globalisierung, die auf dem Rücken der südlichen Länder der Erde stattfindet, eine mehr als aktuelle Frage. Eine Überlebensfrage für Alle auf der Erde.

 

 

 

Wasser ist schon immer Symbol für Leben gewesen. Wir erinnern uns an die vier Ströme, die das Paradies begrenzen; wir erinnern uns an die Bedeutung von Brunnen, also Wasserstellen, in Wüsten. Wir erinnern uns an die Szene in dem Film „Lawrence von Arabien“, in der das Mitglied des Nachbarstammes, der unberechtigt vom Brunnen Wasser trinkt, ohne ein Wort erschossen wird. Wir erinnern uns an die Vorhersagen vieler Menschen, dass die Knappheit sauberen Wassers auf der Welt früher oder später zu Krieg führen wird. Wir erinnern uns daran, dass alles Leben aus dem Wasser der Ozeane gekommen ist, wir selber im Mutterleib im Wasser geschwommen sind. Wir erinnern uns an das Weihwasser, an die Taufe. Wasser ist Leben.

 

 

 

Wenn Wasser in „Entwicklungsländern“ privatisiert wird, bleibt Menschen, die kein monetäres Einkommen haben, nichts anderes übrig, als aus Pfützen und verdreckten Flüssen ihr Wasser zu holen und danach krank zu werden, sterbenskrank. In unserer eigenen Gesellschaft gehört der Zugang zu Wasser zusammen mit Zugang zu Elektrizität und Wohnung zu den Grundbedürfnissen, die über die Sozialsysteme abgesichert sind, auch bei Menschen, die in Langzeit-Arbeitslosigkeit sind. Wie behandeln wir eigentlich Menschen, die sich nicht wehren können, wenn wir ihnen sauberes Trinkwasser vorenthalten mit dem Argument, man müsse die ganze Welt privatisieren, weil dann die Ressourcen besser genutzt und nicht verschwendet würden?

 

Die Quelle des physischen Lebens ist Wasser, sauberes Wasser. Die Quelle des geistlichen Lebens wird in unserem Text mit der Quelle des physischen Lebens eng verbunden. Die Quelle des sprituellen Heils ist eng verbunden mit der des leiblichen Heils.

 

Jesus wird Quelle des Lebens, eines heilen Lebens für viele Menschen auf der Erde, wenn wir als reiche Nationen als Quelle unserer Entscheidungen nicht die Geldgier (Geiz ist geil), sondern die Liebe Gottes setzen.

 

 

 

Nehemia 8, 2-4a.5-6.8-10

 

Um etwa 400 vor Chr., also ca. hundert Jahre nach der Rückkehr aus dem Exil, gibt es offensichtlich mehr oder weniger unabhängige Traditionsstränge im Lande nebeneinander: der Kultus (des Tempels) mit den rituellen Opferungen und der Synagogengottesdienst mit seiner Liturgie, die aus dem Exil mitgebracht wurde, einerseits. Das Bemühen der Priesterschaft war es, das „jüdische Blut reinzuhalten“, keine Verheiratungen und Vermischungen mit Nicht-Juden zuzulassen.

 

Andererseits gab es daneben über die Jahrhunderte im Land eine natürliche Mischung zwischen der ursprünglichen Bevölkerung des Landes, die nicht-jüdisch war und auch dem Jahwe-Glauben nicht anhing, und den eingewanderten jüdischstämmigen Menschen mit ihrem besonderen monotheistischen Glauben. Die Hinweise und Versuche, den Jahwe-Glauben „sauber“ zu halten, ziehen sich durch weite Teile des alten Testamentes.

 

Es geht dabei auch um den Kampf des berechenbaren Jahwe mit seinen Gesetzen (Thora, Mosegesetz) gegen die Ansprüche lokaler und regionaler anderer Gottheiten, die vielfach sozial bedingt waren und z.T. durch absolutistisch regierende Könige besonders zu Gunsten der Reichen und Mächtigen des Landes durchgesetzt wurden.

 

Mit Mission ist eine Jahrhunderte alte soziale Tradition nicht zu verändern. Bestehende soziale Systeme sind stärker als Religionen, die neu ins Land kommen und andere Wertmaßstäbe mitbringen. Das Pochen auf die Einhaltung der Gesetze und Verordnungen Jahwes hat besonders auch mit Identitätsbildung und -erhalt als Volk Jahwes in einer religiös und ethnisch fremden Umwelt zu tun.

 

Im Hintergrund geht es also um die Identität des jüdischen Volkes, wenn die Vermischung mit anderen Religionen und Menschen, die andere Religionen bekennen, verboten ist.

 

 

 

Basierend darauf sollte man den vorliegenden Text im Gesamtzusammenhang sehen: Er schließt unmittelbar an Esra 7-10 an und bekommt von daher sein (historische und theologische) Bedeutung.

 

Das Volk Israel wird in die Gesetze (Thora) Jahwes eingeführt. Die Reaktion ist Trauer und Weinen, da offensichtlich dieses so nicht bekannt oder in seiner Schärfe nicht deutlich war und dementsprechend nicht eingehalten wurde. Allerdings bezieht sich die Lesung des Gesetzes durch Esra nicht nur auf das Verbot der Mischehe, sondern wohl auf die gesamte Thora, deren Inhalte offensichtlich im Bewusstsein der Menschen des Volkes Israel nicht (mehr) präsent war; sie mußten es übersetzt (vielleicht ins umgangsprachliche Aramäisch?), jedenfalls erklärt bekommen, bis sie es wirklich verstanden hatten. Nach der Verlesung (wahrscheinlich von Kernstücken) und der Erklärung durch die Leviten - wie auch immer sie methodisch passiert ist - schickt Esra das Volk mit er Aufforderung nach Hause, zu Hause ein Fest zu feiern und die Armen (die, die nichts haben) nicht zu vergessen: „Die Freude am Herrn ist eure Stärke“.

 

 

 

Wir hören diesen Text als christliche Gemeinde. Sind wir in ähnlicher Situation wie das Volk Israels zu dieser Zeit? Unkenntnis der „Gebote Gottes“, Leben nach den Maßstäben anderer Gottheiten (Götze Mammon), Jede und Jeder lebt für sich allein und feiert seine Feste mit seinen Freunden, die Entsolidarisierung in der Gesellschaft schreitet schnell voran, Arbeitslosigkeit ist zwar schlimm aber letztlich muss doch Jeder und Jede sehen, wie sie selber zurechtkommen, die Bundesrepublik Deutschland als ein sehr reiches Land kümmert sich mit Trostpflastern um die Entwicklungsprobleme vieler Länder im Süden, ist aber auf internationaler Ebene nicht wirklich bereit, z.B. für bessere Handelsbedingungen für Entwicklungsländer zu sorgen. Die Wohltätigkeitsveranstaltungen für arme Menschen im Süden oder auch im eigenen Land werden immer mehr zu Krümeln, die zufällig von der Reichen Tische fallen.

 

Das Hören des Wortes Gottes / des Gesetzes Gottes/ des Willens und der Ordnung Gottes - das wirkliche Verstehen (im Text: das Volk versteht, worum es geht) und daraus folgende Konsequenzen in den Handlungen und Entscheidungen ist angesagt Jahwes Ordnung als Maßstab für unser Leben befreit uns zu einem anderen Leben, gibt die Freude am Leben zurück für uns selbst und auch für andere Menschen.

 

 

 

Die Bibel ist voll von Geschichten über Menschen, die sich über die Ordnung Gottes hinweggesetzt haben und diese nicht als Leitbild für ihr Leben anerkennen. Kritische Betrachtung seines Lebenswandels bedeutet schuldfähig zu sein, inklusive der Trauer über die Schuld. Im Text wird vom „Weinen des Volkes“ gesprochen.

 

Jahwes Ordnung hören und sein Leben – in globaler Verantwortung! – dauerhaft danach ausrichten, ständige kritische Selbstrefflektion des eigenen und staatlichen Handelns mit Einsichten und Versuchen der Veränderung: Das könnte die Zielrichtung der Predigt sein.

 

 

 

1 Korinther 12, 12-14, 26 u. 27

 

Auch wenn das Bild des Leibes (Christi) mit seinen verschiedenen Gliedern, die alle zusammen diesen Leib bilden, eindrücklich ist und quasi für sich spricht, sollte man den Zusammenhang des Textes im Korintherbrief mit bedenken. Es geht um die verschiedenen Gaben der verschiedenen Menschen innerhalb der Gemeinde.

 

Die Einheit des Leibes Christi ist eben nicht die Einheit der Körperschaft des öffentlichen Rechts, als die wir Kirche heute begreifen. Die Gemeinde kann nicht nur die Parochie sein, sondern müsste in unserer Zeit den gesamten Erdkreis umfassen.

 

Wird, entsteht der Leib Christi durch das Zusammenwirken der verschieden Glieder mit ihren jeweils eigenen Kenntnissen, Empfindungen, Ideen und Vorstellungen? Wenn nicht nur die Gemeinde als Leib Christi zu verstehen ist, was ist dann der Leib? Kann es um alle Menschen auf der Welt gehen? Im Text eindeutig fokussiert ist die christliche Gemeinde. Was also machen wir mit den anderen Gliedern der menschlichen Gemeinschaft, die ihre Beiträge zur Weiterentwicklung der menschlichen Zivilisation geben? Sind sie „Feinde“, weil sie nicht „des Glaubens Genossen“ sind? Ist das Bild des Leibes Christi mit den vielen Gliedern ein Hinweis auf Ausgrenzung Andersgläubiger, Menschen die nicht zu uns gehören?

 

 

 

Vielleicht liegt es in der heutigen Zeit näher, statt der Metapher Christusleib die Zugehörigkeit zu Sozialformen als Bild zu benutzen. Diese sind ja mehr als die Summe der sie konstituierenden Einzelnen. Die unterschiedlichen Glieder mit all ihren Gegensätzen, Konkurrenzen und Differenzen, Vorlieben und Feindschaften und auch den jeweiligen Eigeninteressen werden im Christusleib in eine solidarische Weg- und Schicksalsgemeinschaft eingefügt. Mit Blick auf die Gemeinde in Korinth sind dieses sicherlich Freie wie Sklaven, Juden wie Griechen - also mehr oder weniger alle, die sich dem Angebot Christi und Gottes zur Gestaltung der Welt zuwenden und die das diese Gestaltung konstituierende Element „Liebe“ als Maxime für ihr Leben entschieden haben.

 

In der Liebe Christi und damit der Liebe untereinander in diesem gesellschaftlichen weltweiten Sozialleib gibt es ein Wissen um diese Einheit, ein Wissen um die gegenseitige Abhängigkeit und es gibt einen gegenseitigen Zusammenhalt - weltweit. Es kann also eigentlich nicht angehen, dass einige Glieder auf Kosten anderer Glieder leben. Es kann nicht sein, dass soziale und kulturelle Selbstentfaltung auf Kosten anderer geschieht oder durch andere behindert wird. Wo dieser liebende Ausgleich nicht ist, leidet der Leib, ist das Ganze nicht gesund.

 

 

 

Sicherlich redet Paulus innerhalb seines christlichen Bezugsrahmens. Die Gesamtheit, das Ganze, wird bei ihm durch Christus bestimmt. Die Gleichberechtigung beginnt nach der Taufe.

 

Gilt dieses für uns heute mit einem anderen, weltweiten und interreligiösem Bezugsrahmen genauso noch?

 

 

 

Paulus beschreibt und beschwört eine Utopie, einen Soll-Zustand. Predigtaufgabe sollte nicht zuletzt sein, friedensethische Perspektiven der Verwirklichung des Traumes dieser Utopie auszuzeigen. Das bedeutet, interkulturelle Verständigung, Predigt des Heils in Christus und Predigt der Heilung des Kosmos, Beschreibung christlicher Gemeinschaft in einer Weltgemeinschaft und als Teil (Glied) derselben, neben die Träume vom Frieden auch die zu seiner Verwirklichung nötigen Taten zu stellen (Zitat nach Fritsch-Oppermann, in : Predigtstudien zur Perikopenreihe VI, 2 in 1995/1996, S. 271).

 

 

 

Lukas 4, 16-21

 

Die Antrittspredigt Jesu in Nazareth endet in einem Eklat: Die aufgebrachte Menge will ihn vom Berg stürzen. Die Zielrichtung des Abschnittes ist die lukanische Intention, dass Jesus sich aufgrund der Ablehnung durch Großteile der jüdischen Gemeinde den Heiden zuwendet.

 

 

 

Warum sind sie so aufgebracht am Ende der Synagogenpredigt? In Jesaja 61 (Trito-Jesaja) ging es nach der Zeit des Exils die durch Unterdrückung, Not und Verletzung von Menschenrechten gekennzeichnet war, um die Befreiung der Misshandelten und der Armen des Volkes Israel. Das Zitat bei Lukas liefert Hintergrund und Zielrichtung, dass nämlich Jesus für die Befreiung der wirklich Armen, nicht nur für die Armen im Geiste, eingetreten sei; nicht zu Unrecht wird dieser Textabschnitt als einer der Grundtexte der Theologie der Befreiung angesehen. „Es gibt kaum eine Veröffentlichung aus Lateinamerika, in dem er nicht zitiert und ausgelegt wird. Er hat so zu sagen einen historischen Ort gefunden, von dem man nicht absehen kann, wenn man ihn liest, so wie z.B. der Römerbrief in Luthers Reformation einen eminenten historischen Ort gefunden hatte“ (D. Sölle in Assoziationen, Band 1/1978, S. 33 - zitiert nach: Gottesdienstpraxis Kirchenjahr 1990/91, Band 1, Gütersloh 1090, S.79 ).

 

Von Anfang an wird das Wirken Jesu in die Kontinuität des alten Bundes gestellt. Durch das Zitat aus Jesaja und die aktualisierende Antwort Jesu stellt Lukas diesen befreiungstheologischen Zusammenhang als sein Programm vor. Dabei geht es um konkret arme und unterdrückte Menschen, nicht etwa um irgendwelche eher theoretischen Möglichkeiten. Es geht um die Situation der Verletzung von Menschenrechten in den Zeiten des Exils und um die Befreiung des Volkes Israel aus dieser Sklaverei. In Vers 19 wird das Gnadenjahr des Herrn angesprochen, ein Rückgriff auf die Tradition des Erlassjahres aus Levitikus 25, 10 ff.: es gibt keinen Tag der Vergeltung! Denn: für Lukas bringt Jesus das Heil und nicht das Gericht.

 

 

 

Das „Heute“ in Jesu Satz ist keine Datumsangabe. Es wird Zeit beschrieben, die dadurch qualifiziert ist, dass Christus, der Gesalbte, anwesend ist. Nach Taufe und Versuchung in den beiden Abschnitten vor unserem vierten Kapitel als erster Teil des Schemas von Verheißung und Erfüllung wird nun durch die Aktualisierung in Jesu Wort von der erfüllten Befreiung und Erlösung durch seine Anwesenheit der zweite Teil des Schemas verdeutlicht.

 

 

 

An die Befreiungstat Jesu glaubende Christen sind gerufen, heute Gottes Botschaft in Wort und Tat zu sein. Dazu gehören nicht nur Unterschriften für den Frieden in der Welt, sondern konkretes Verhalten im eigenen Land, im eigenen Umfeld, in der Politik unseres Landes, die weltweit zu Ungunsten der Armen ist – abgesehen von ein paar Krumen von unserem Tisch in Form von sog. Entwicklungshilfe. Zu beurteilen, ob die Auslandseinsätze der Bundeswehr unter die Überschrift „Gottes Wille zum Frieden in der Welt umsetzen“ fallen, mag jeder und jede selber für sich entscheiden. Daß mit militärischen Mitteln kein Frieden herzustellen ist, wissen wir alle, daß Gewalteinsatz keine Lösung für Gewaltprobleme in einem Land darstellt, steht schon in der Bibel. Und was Gewaltausbrüche und -anwendung mit Ökonomie und Überleben zu tun hat, wissen wir auch.

 

 

 

Der persönliche Zuspruch des Heils in Jesus und durch Christus ist nötig, denn ohne Heilung kann kein Christenmensch als solcher in der Welt agieren. Der Aspekt der politischen und sozialen Konkretion des Heils, den Lukas durch das Zitat aus Jesaja 61 einführt, darf nicht zu kurz kommen.

 

Heil ist in der Welt durch Jesus da und Christen fällt die Aufgabe zu, es physisch, ökonomisch und sozial zu verbreiten. Geht das, ist das nicht eine Überforderung? In Gänze schon, doch wer beginnt, ist schon auf dem Weg. Auch wenn es Rückschläge gibt und man sich zwischendurch verläuft: wenn der Kompass (Gottes Ordnung) öfter mal angesehen wird unterwegs, gerät man auch nicht so schnell auf Abwege oder findet zurück auf den richtigen Weg.

 

Wolfram Walbrach, Düsseldorf

 

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