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Umdenken - Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

12.02.06 - 6. Sonntag im Jahreskreis / 3. Sonntag vor der Passionszeit

ev. Reihe IV

kath. 1. L.

kath. 2. L.

kath. Evang.

Jer 9, 22-23

Lev 13, 1-2.43ac.44ab.45-46

1 Kor 10, 31 - 11, 1

Mk 1, 40-45

 

Jer 9, 22-23

Bemerkungen zum Text

Die Verse entstammen dem 9. Kapitel des Prophetenbuches Jeremia, in dem (im größeren Zusammenhang von Jer 1, 1 bis 25, 14) Klage- und Gerichtsworte gegen Juda ausgesprochen werden.

Jeremia, der die Missstände in Juda (religiöser Abfall von Jahwe, sittlicher Verfall, sozialer Missbrauch) vor dem babylonischen Exil anklagt, möchte eine Besinnung seines Volkes und Rückkehr zum Glauben an Gott erzielen.

Seine prophetische Kritik steht ganz in der Tradition der alttestamentlichen Prophetenverkündigung: Indem Jeremia die Treue zum Glauben an Gott anmahnt, fordert er zugleich Einsatz für sittliche Werte und soziales Engagement der Gesellschaft.

Deutung des Textes

In Form eines Gotteswortes wird in den Versen 22 f. ausgedrückt, dass der Mensch sich nicht seiner Weisheit, seiner Stärke und seines Reichtums rühmen darf. Eine Haltung, die dazu führt, dass der Einzelne sich dieser Eigenschaften brüstet und sie sogar als persönlichen Besitz betrachtet, über den frei verfügt werden kann, ist verwerflich. Wo etwa Weisheit als persönliche Leistung und Errungenschaft angesehen wird, die auch gegen andere Menschen eingesetzt werden kann, besteht die Gefahr der Überheblichkeit gegenüber den Mitmenschen. Dies verletzt den biblischen Grundgedanken, dass die Menschen nach Gottes Ebenbild geschaffen einander Schwestern und Brüder sind.

Stattdessen soll gemäß Vers 23 der Mensch versuchen, Gott zu erkennen und sich dieser Einsicht rühmen. Gott zu erkennen ist dabei kein rein intellektuelles Tun; es bedeutet vielmehr, sich mit seinem Denken, Fühlen und Handeln auf Gott einzulassen, seine Wege zu erforschen, mit ihm verbunden zu sein und in seinem Sinne zu handeln. Eine solche Erkenntnis bzw. Einsicht führt zum Glauben, der den gesamten Menschen erfüllt und im eigenen Handeln das zu verwirklichen versucht, was Gottes Anliegen ist: nämlich Recht und Gerechtigkeit.

Predigthinweise

Wer sich als Mensch absolut setzt und auf seine eigene Leistung pocht, der läuft Gefahr, den Mitmenschen und die ihn umgebende Schöpfung zu übersehen.

Nur wer etwas leistet, zählt bei einer solchen Betrachtungsweise. Natur und Umwelt werden reduziert auf Ressourcen, die man ausbeuten kann; andere Menschen werden leicht nur im Hinblick auf ihre Nützlichkeit wahrgenommen und bewertet. Umweltschutz ist somit ein lästiges Übel und schwache oder alte und kranke Mitmenschen sind minderwertig, da sie nichts leisten und andere belasten.

Wer hingegen ernst nimmt, dass die Erde Gottes Schöpfung ist und der Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen ist, der versucht, im Sinne Gottes verantwortlich mit der ihm anvertrauten Schöpfung umzugehen und seine Mitmenschen geschwisterlich zu behandeln.

Fazit: Wer Gott aus seinem Vokabular streicht läuft Gefahr, den Mitmenschen und die Umwelt gering zu achten.

Der Mensch, der Gott und seine Werte (u. a. Gerechtigkeit) nicht mehr als Autorität akzeptiert und sich selbst mit seinen eigenen (egoistischen) Zielen absolut setzt, läuft Gefahr, umweltzerstörend und menschenverachtend zu handeln.

Recht und Gerechtigkeit bleiben deshalb leicht auf der Strecke, wo eigene Weisheit, Stärke und Reichtum allein bestimmend sind.

Lev 13, 1-2.43ac.44ab.45-46

Bemerkungen zum Text

Die Verse der Lesung sind dem Reinheitsgesetz des Alten Testamentes entnommen.

Die Reinheitsgebote hatten für Israel eine große Bedeutung. So bedeutete z. B. das Auftreten eines Hautausschlages (Aussatz) für die Gemeinschaft des Volkes in der damaligen Zeit eine große Gefahr, da man sich vor Seuchen nicht gut zu schützen wusste. Deshalb musste der Einzelne separiert werden bis man sicher sein konnte, dass es sich bei dem Ausschlag nicht um eine Seuchenerkrankung handelte.

Der Erkrankte wurde als unrein qualifiziert und sozial und kultisch ausgegrenzt. Dabei erscheint dieses Handeln, das aus rein hygienischen Gründen in der damaligen Zeit nicht so leicht von der Hand zu weisen ist, deshalb besonders problematisch, weil gemäß des Tun-Ergehen-Zusammenhangs, der in weiten Teilen des Alten Testamentes greifbar ist, ein als unrein Ausgegrenzter zugleich auch als Sünder galt, der von Gott für ein schweres Vergehen mit einer Strafe belegt worden war.

Die Verse entsprechen sicherlich nicht mehr unserem heutigen Denken und Empfinden, wenn etwa ein Kranker in dieser einschneidenden Weise ausgegrenzt wird.

So ist offensichtlich, dass die Frage, ob hygienische Vorschriften des alten Israel heute noch Geltung besitzen sollen, zu vordergründig gestellt ist.

Die Perikope kann aber in Verbindung mit Mk 1, 40-45 gesehen werden, auf die sie in der katholischen Leseordnung auch hingeordnet ist.

Aus diesem Grunde wird sie im Rahmen der Betrachtung zu Mk 1, 40-45 (s. u.) mit einbezogen.

Insbesondere ist zu fragen, ob trotz hygienischer Vorschriften der menschliche Umgang miteinander nicht notwendig ist, um einem Kranken zu helfen. Diese Frage stellt sich auch in unserer modernen Zeit, in der Spezialistentum und Gerätemedizin oft in Konkurrenz treten zu einem ganzheitlichen Wahrnehmen des Patienten.


1 Kor 10, 31-11, 1

Bemerkungen zum Text

Der Textausschnitt 1 Kor 8, 1-11, 1 aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth behandelt die Frage, ob Christen Götzenopferfleisch essen dürfen.

Dabei spielt sowohl die Frage eine Rolle, ob man Fleisch auf dem Markt kaufen darf, das u. U. Opferfleisch ist, als auch die Frage, ob man als Gast in einem fremden Haus alles essen darf, was angeboten wird selbst auf die Gefahr hin, dass man Opferfleisch isst. Schließlich geht es auch um die Frage, wie man sich verhalten soll, wenn man von einem ängstlichen Menschen darauf hingewiesen wird, dass das zu verzehrende Fleisch „unrein“ ist, da es sich um Götzenopferfleisch handelt.

Die Sichtweise von Paulus in 1 Kor 10, 31-11, 1 könnte leicht missverstanden werden als eine Sichtweise, nach der man aufpassen sollte, nur nirgends „anzuecken“.

Im Kontext des gesamten Kapitels 10 wird aber deutlich, dass Paulus vielmehr den Korinthern ans Herz legt, in ihrem Verhalten abzuwägen, ob man etwa durch den Verzehr von Götzenopferfleisch Ärgernis hervorruft und den eigenen Glauben an Christus dadurch verdunkelt oder aber nicht.

Als Christ ist es maßgeblich, im gesamten Verhalten letztendlich Jesus Christus als Vorbild zu haben, und so durch das eigene Tun dazu beizutragen, dass kein Ärgernis bereitet wird, sondern vielmehr Gott verherrlicht wird und der eigene Glaube nicht geschwächt wird.

Aus diesem Grunde kann ein Christ, wenn sich niemand daran stößt, bedenkenlos bei einem „Ungläubigen“ essen, was ihm vorgesetzt wird. Sollte aber mit dem Fleisch bewusst ein Götzendienst in Verbindung gebracht werden, der den Glauben an Christus verdunkelt, dann sollte im Hinblick auf diesen Umstand verzichtet werden, die Speisen zu essen.

Deutung des Textes

Wer als Christ handelt, sollte bemüht sein, kein Ärgernis hervorzurufen.

Damit ist nicht gemeint, den Versuch zu unternehmen, es allen Menschen Recht zu machen.

Vielmehr bedeutet diese Forderung, dass man in seinem Handeln stets bemüht ist, Christus als Vorbild zu haben. Wer sich an ihm ausrichtet, der wird durch sein Tun versuchen, Gott zu verherrlichen, also für Gottes Anliegen einzustehen.

Dies gilt nicht nur bei besonderen Gelegenheiten, sondern immer – insbesondere also auch im Alltag.

Dabei bedeutet die Forderung, „den Nutzen aller zu suchen, damit sie gerettet werden“, sich nicht allein und absolut zu sehen und zu nehmen, sondern vielmehr die Verantwortung für andere Menschen zu erkennen und zu übernehmen. Der Einzelne ist nicht Mittelpunkt der Welt, sondern Teil einer je größeren Gesamtheit.

Predigthinweise

Im Gewöhnlichen das Außergewöhnliche suchen – dieser Satz macht deutlich, dass man als Christ seinen Glauben nicht primär nur bei „besonderen“ Gelegenheiten einbringen sollte, sondern vielmehr immer – also auch im Alltag.

Wer sich für christliche Werte wie Frieden, Gerechtigkeit, Menschlichkeit, sozialen Ausgleich und verantwortungsvollen Umgang mit der uns anvertrauten Natur einsetzt, der hat die Aufgabe, dies täglich im „gewöhnlichen“ Alltag umzusetzen, und nicht nur bei außergewöhnlichen Ereignissen.

Stets stellt sich die Frage, ob mein Handeln vorbildhaft ist oder Ärgernis hervorruft in Bezug auf Ziele, die sich an Gottes Weisungen orientieren.

Stets stellt sich so die Frage, ob mein Handeln im Kleinen (bis hin zu Fragen von Müllvermeidung und Sonstigem) sich an der Meinung und dem Verhalten der Masse orientiert oder aber herausfordern lässt zu „außergewöhnlichem“ Verhalten. Denke so auch im Kleinen an das Große!

Der Alltag ist so für den Christen der Ernstfall, in dem sich der Glaube bewähren kann.

Dieser Glaube bewährt sich nicht, wenn man nur versucht, sich in den Mittelpunkt der Betrachtungen zu stellen und ausschließlich das eigene Heil zu suchen. Der Glaube bewährt sich dann, wenn man berücksichtigt, dass man Teil eines größeren Ganzen ist, für das man Verantwortung zu übernehmen hat.

In dem Zusammenhang ist die berühmte Rede des Häuptlings Seattle zu erwähnen, in der er den Menschen in den größeren Zusammenhang der gesamten Natur stellt und deutlich macht, dass der Mensch nicht nur an sich allein denken darf, sondern dafür leben muss, Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen, die in letzter Konsequenz seine eigene Lebensgrundlage darstellt.


Mk 1, 40-45

Bemerkungen zum Text

Die Perikope von der Heilung eines Aussätzigen befindet sich im ersten Kapitel des Markus-Evangeliums.

Somit wird ganz zu Beginn des Evangeliums bereits durch die Heilung deutlich gemacht, dass Jesus - mit göttlicher Vollmacht auftretend - das Hereinbrechen des Reiches Gottes nicht nur mit Worten predigt (Mk 1, 15), sondern auch durch wirkmächtiges Handeln verkündet.

Die Heilungserzählung ist formal eine Wundererzählung, bei der der folgende, typische Ablauf festzustellen ist: Begegnung des Kranken mit Jesus, Bitte um Heilung, Heilung durch Geste und wirkmächtiges Wort, Feststellung der Heilung, Demonstration der Heilung und Verbreitung der Nachricht.

Bemerkenswert in dem Zusammenhang ist das von Jesus verhängte Schweigegebot an den Geheilten, das dieser jedoch – menschlich verständlich – nicht befolgt.

Seine Bedeutung wird kontrovers diskutiert, in dem Zusammenhang überzeugt aber, dass durch die Heilung das Messiasgeheimnis noch nicht aufgehoben werden soll. Wenn eine Botschaft zu früh offen verbreitet wird, kann sie auch schnell missverstanden werden.

Eine besondere Bedeutung hat bei dieser Heilung der Umstand, dass Jesus einen Aussätzigen berührt. Der Aussätzige war gemäß den Reinheitsvorschriften Israels (vgl. Lev 13) völlig ausgegrenzt sowohl in religiöser als auch in sozialer Hinsicht. Er galt als Sünder, der von Gott bestraft worden war. Als Unreiner gehörte er nicht mehr zur Gesellschaft dazu.

Indem Jesus ihn heilt, integriert er ihn neu in die Gemeinschaft und verhilft ihm gleichsam zu einem „neuen Leben“.

Deutung des Textes

Der Aussätzige war wegen seiner ansteckenden Krankheit in der damaligen Gesellschaft völlig isoliert. Außerdem wurde er gemieden, weil er angesehen wurde als ein von Gott bestrafter Sünder. Der Kontakt zu ihm musste also in doppelter Hinsicht unterbleiben.

Jesus geht auf den Mann zu und überwindet durch sein Handeln beide Schranken. Ihm bereitet die Krankheit keine Angst und er meidet den Mann nicht als einen Sünder, mit dem man keinen Kontakt haben sollte.

Durch die Heilung integriert er den Mann wieder in die Gesellschaft und zeigt zugleich, dass sein eigenes Auftreten mit göttlicher Vollmacht geschieht.

Somit wird deutlich, dass Gott in besonderer Weise ein Herz für die Schwachen und Ausgegrenzten hat.

Jesus offenbart sich als derjenige, der Ausgegrenzte aufnimmt, Kranke heilt, Vorurteile überwindet und dem Menschen bei der Entfaltung seines Lebens behilflich sein will. Dabei überwindet er Schranken des damaligen Verständnishorizontes (Wer mit einer Krankheit „gezeichnet“ ist, zeigt dadurch, dass Gott ihn für Vergehen bestraft hat.). Vorurteilsfrei geht er auf den Mann zu und verhilft ihm zu neuen Lebensmöglichkeiten.

Jesu Tun ist im Horizont der wirkmächtigen Verkündigung des Reiches Gottes zu sehen, das bereits durch Jesus hereinbricht, aber noch nicht gänzlich offenbar geworden ist. Die Tat steht noch unter den Vorzeichen des Messiasgeheimnisses. Deshalb soll der Mann auch schweigen, wenn es darum geht zu erzählen, wer ihn geheilt hat.

Wer eine ansteckende Krankheit hat, also unrein ist, der ist zugleich nach diesem Verständnis auch unrein in moralischer Hinsicht.

Umgekehrt gilt ein kultisch reiner Mensch als moralisch integer.

Dies kann leicht zu einer Scheinmoral führen, bei der ein Mensch nach Äußerlichkeiten bewertet wird. Wer äußerlich eine „reine Weste“ hat, wird auch innerlich keine dunklen Flecken aufweisen - eine Vereinfachung des Lebens, die Vorurteilen Vorschub leistet.

Predigthinweise

„Hauptsache rein und keinen Fleck auf der Weste haben – darauf kommt es an.“

Eine solche Sichtweise öffnet Vorurteilen Tor und Tür und fördert ein oberflächliches Verhalten, das sich primär an Äußerlichkeiten orientiert.

Wer z. B. als Politiker nur auf das Äußere achtet, Inhalte zu Gunsten der Popularität opfert und in seinem Handeln mehr Wert auf den Schein als auf das Sein legt, der wird sich unpopuläre Maßnahmen wie etwa den Einsatz für Randgruppen oder das Engagement für Umweltmaßnahmen, die viel Geld kosten, ersparen.

Er muss sich aber auch, gemessen am Anspruch Jesu, fragen lassen, was wirklich in seinem Leben Bedeutung hat.

Umgekehrt kann Jesu Vorbild, durch Wort und Tat begründet, Mut verleihen, selbst unpopuläre Entscheidungen durchzutragen, wenn die persönliche Überzeugung – durch den christlichen Glauben bestärkt – dies einklagt.

Außerdem ist es interessant, dass Jesus sich über den Tun-Ergehen-Zusammenhang erhebt und vorurteilsfrei mit dem Mann kommuniziert. In unserer Zeit ist hier zu fragen, wie unvoreingenommen wir miteinander umgehen in gesellschaftspolitischer Hinsicht („Die haben doch selbst Schuld an ihrem Schicksal.“).

Ein weiterer interessanter Aspekt der Perikope ist in dem Umstand zu sehen, dass die ausgrenzende Behandlung des Aussätzigen, die ihn von den „gesunden Menschen“ isoliert, zwar in gewisser Hinsicht vernünftig, gleichwohl aber unmenschlich ist. Hier erhebt sich die Frage, ob man Prinzipientreue gegen Menschlichkeit aufwiegen darf. Die Sichtweise von Jesus als einem Arzt, der gerade auf die kranken und bedürftigen Menschen zugeht, vermag ein kaltes, an grundsätzlichen Überlegungen orientiertes Verhalten zu korrigieren.

Wohlfahrt für alle schafft man nicht, indem man Menschen wegsperrt oder ausgrenzt, sondern nur, indem man versucht zu integrieren.

Gerade das Christentum ist eine Religion, in der auch für schwache, leidende und „fehlerhafte“ Menschen Platz ist. Niemand muss sich verstecken, weil der Mensch eine unzerstörbare Würde hat, die von seiner Leistung völlig unabhängig ist. Mitleid wird durch Jesus zu einem tragenden Motiv, das nicht als Schwäche abgetan werden darf.

Was für den Umgang mit Menschen gilt, hat hier auch Bedeutung für den Umgang mit der Natur.

Heilung tut in diesem Zusammenhang Not, nicht nüchternes Zusammentragen von Schäden, Kalkulieren von Risiken und Isolieren von verseuchten Gebieten.

So muss u. a. versucht werden, verseuchtes Land wieder bewohnbar zu machen bzw. vergiftete Flüsse wieder zu einem intakten Lebensraum zu machen.

Dr. Ralph Hildesheim, Saarbrücken

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