Essen oder wovon lebt der Mensch?
Unsere tägliche Ernähung ist in vielerlei Hinsicht problematisch geworden. Anbauweisen, Züchtungen, Gen-Technik, Verarbeitungsweise, Handelswege und Einkaufsgewohnheiten fügen uns und der Umwelt massiven Schaden zu. So essen wir aus globaler Sicht gesehen zuviel Fleisch und zu wenig frische Produkte, die bei uns angebaut werden. Wir essen uns und die Umwelt krank. Jedes dritte Kind ist bereits übergewichtig. Deshalb gibt es inzwischen eine Reihe von Überlegungen zu einer Ernährungswende.
Eine nachhaltige Ernährung ist ebenso einfach wie kompliziert. Einfach scheint die Orientierung auf regionale, saisonale und ökologische Lebensmittel zu sein. Die Umsetzung ist schwieriger, doch es gibt zunehmend fachlich kompetente und einfach zugängliche Hilfen.
Regionale und saisonale Produkte bieten eine Menge Vorteile: Frische, Kenntnis der Produktionsbedingungen, kurze Transportwege, Nähe zwischen KonsumentInnen und ProduzentInnen, Stärkung der regionalen Wirtschaft.
Einkaufsführer für regionale Produkte:
Bio-Einkaufsführer für Rheinland-Pfalz der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und des
Kompetenzzentrums ökologischer Landbau Rheinland-Pfalz
Einkaufsführer mit Adressen von regionalen Erzeugern und Direktvermarktern, auf der
rheinland-pfälzischen Seite des Portals Ökolandbau
Informationen zu den rheinland-pfälzischen Weinanbaugebieten finden Sie in dieser
Broschüre des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Rheinland-Pfalz.
Landwirtschaft und Weinbau zum Anfassen gibt es in der Region Trier. Eine Broschüre (1
MB, pdf) erleichtert das Auffinden der Betriebe
Ratgeber zum ökologischen Landbau
Hintergrundinfos zu den verschiedenen Biosiegeln gibt es auf
http://www.biosiegel.de/infos-fuer-verbraucher
Mit dem Bundesprogramm Oekolandbau hat sich das
Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft zum
Ziel gesetzt, die Rahmenbedingungen für die ökologische Land- und
Lebensmittelwirtschaft zu verbessern
Weitere Ratgeber
Die Initiative Slow-Food möchte erreichen, dass Essen wieder stärker
mit Genuss verbunden ist und Verbraucher Transparenz über den Ernährungsmarkt haben
(woher kommt unser Essen, welche Qualität hat es?) Viel Wissenswertes zum Thema Ernährung gibt es auf der Seite www.was-wir-essen.de,
einem Verbraucherschutzportal des aid-infodienstes.
