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Umdenken - Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

Gaytaler Gespräche 2003

Gendermainstreaming braucht Genderbudgeting

Die Gaytaler Gespräche 2003, eine deutsch-luxemburgischen-belgische Tagung) beschäftigten sich mit der Rolle der Frauen in einer nachhaltigen Regionalentwicklung und Gender-mainstreaming. Die Teilnehmenden begrüßen ausdrücklich die Verankerung des Gendermainstreaming in den Politiken der EU, der Bundesrepublik Deutschland, von Luxemburg, Belgien und Rheinland-Pfalz. Zur Konkretisierung und Operationalisierung dieses erklärten Ziels ist ein Genderbudgeting zwingend erfor-derlich. Genderbudgeting heißt, alle Haushalte nach Kriterien der Gleichstellung und Nachhaltigkeit zu analysieren und zu gewichten. Die Gaytaler Gespräche 2003 zeigten, dass ein Gen-derbudgeting (eine Umverteilung von Ressourcen,) vorhandene ökonomische, ökologische und soziale Potentiale besser nutzbar macht und Handlungsspiel-räume eröffnet. Mit gleichem Mitteleinsatz wird ein Mehr an so-zialer und technischer Innovation erreicht. Genderbudgeting ist die praktische Konsequenz aus der politischen Zielvorgabe des Gendermainstreaming.

Ohne Genderbudgeting bleibt Gendermainstreaming ein Lippenbekenntnis.

Vianden, den 16.05.2003

 

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