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Umdenken - Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

Moderation im Agenda-Prozess

Agenda-Prozesse sind organisierte Dialoge. Dialoge über die Gegenwart und Zukunft einer Stadt, eines Dorfes, eines Stadtteiles, einer Region.

Dialoge in denen Erfahrungen und Sichtweisen ausgetauscht werden, gemeinsame Einschätzungen erarbeitet und daraus Ziele und Maßnahmen abgeleitet werden.

Um solche Dialoge zielführend zu organisieren und durchzuführen ist es erforderlich Arbeitskreise, Agenda-Plenum oder Foren moderieren zu lassen. Die Praxis zeigt, das Gruppen mit der Unterstützung eines Moderators zeiteffizienter, zielgerichteter und letztlich erfolgreicher arbeiten als ohne eine Moderation.

Moderatoren können externe Fachleute sein, die Ihr Handwerk verstehen, es können aber auch Bürger aus der Gemeinde selbst sein, die aufgrund ihres Berufes (Architekten, Pfarrer, Weiterbildner..) Moderationserfahrung mitbringen oder sich entsprechend schulen lassen, beispielsweise beim Moderatorentraining der LZU in Altenkirchen. Als Grundregel gilt: ein Moderator sollte nie das Thema moderieren, bei dem sie oder er eigene Interessen hat und sich inhaltlich mit einmischen will.

Es empfiehlt sich Moderatoren gleich zu Beginn einzusetzen und nicht zu warten bis es klemmt und nichts mehr geht, um dann den Moderator als Mediator (Konfliktvermittler) einzusetzen. Dann ist nämlich bereits die positive Grundenergie an Motivation und Bereitschaft der Teilnehmer solch für die Zukunft ihrer Gemeinde einzusetzen verpufft.

Die Kernaufgaben der Moderatorin oder des Moderators ist es gemeinsam mit den Teilnehmenden zu sammeln, zu strukturieren, zu klären und Verbindlichkeiten herzustellen. Dabei nutzt sie oder er verschiedne Methoden und Techniken, unter anderem das Visualisieren.

Als Bausteine für ihre Moderation finden Sie hier Hinweise zur Rollen- und Aufgabenklärung, der Unterscheidung zwischen Moderation und Gesprächsleitung und ihre Schnittstellen. Zudem werden Praxistipps für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung einer Arbeitskreissitzung gegeben sowie der Umgang mit schwierigen Situationen erläutert. Auf eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Moderationsmethoden wie Zuruf-Abfrage, Brainstorming etc. haben wir hier verzichtet. Sie finden diese in der entsprechenden Literatur.

 

Was ist eigentlich Moderation?

Alle sprechen von Moderation. Doch die meisten kennen Moderatoren nur aus dem Fernsehen. Was ist das eigentlich genau, Gruppen zu moderieren?

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Aufgaben des Moderators

Welche Aufgaben hat der Moderator und wovor sollte er sich tunlichst hüten?

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Haltung und Rolle des Moderators

In der Moderation spielt die Haltung eine große Rolle. Sich damit im Vorfeld zu beschäftigen ist hilfreich für eine erfolgreiche Moderation.

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Visualisieren-weshalb?

Eine Kernaufgabe der Moderatorin/des Moderators ist es Zwischen- ergebnisse, Bedenken, Ideen, Lösungen, Endergebnisse zu visualisieren, d.h. in Stichworten festzuhalten. Wozu eigentlich?

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Moderation oder Gesprächsleitung?

Häufig verwischt, oftmals vermischt. Wo liegen die Unterschiede zwischen Moderation und Gesprächsleitung, und welche Kombinationen gibt es?

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Die Arbeitskreissitzung:Vorher, Ablauf, Nachher

Die klassische Situation im Agenda-Prozess: eine Arbeitsgruppe kommt zusammen und soll in kurzer Zeit ein gutes Ergebnis erarbeiten. Wie gehe ich als Moderator an die Situation ran? Wie kann mich selbst und die Sitzung gut vorbereiten? Und wie bereite ich sie nach? Praxistipps zeigen: so könnte eine Arbeitskreissitzung ablaufen – ein methodischer Vorschlag.

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Die Gesprächskultur

Die Gesprächskultur ist oft entscheidend, ob eine Gruppe gemeinsam zu Ergebnissen kommt oder nicht. Zur Gesprächskultur müssen alle beitragen – Spielregeln helfen, dies umzusetzen.

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Umgang mit schwierigen Situationen

Was tun wenn ein „Vielredner“ im Arbeitskreis niemanden sonst zu Wort kommen lässt, oder die Diskussion aus dem Ruder läuft? Hier einige Praxis-Tipps für die Moderatorin/den Moderator.

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Moderierte Beteiligungsverfahren

Ob Zukunftskonferenz, Planungswerkstatt, Open-Space-Konferenz, Planungszelle oder Zukunftswerkstatt: es gibt eine ganze Reihe von moderierten Beteiligungsverfahren, die auch im Rahmen der Lokalen Agenda 21 zielführend eingesetzt werden können. Hier werden sie steckbriefartig vorgestellt.

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Literaturhinweise

Einige Hinweise für praxisnahe Literatur zum Thema Moderieren.

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ModeratorInnen-Netzwerk Rheinland-Pfalz

Das Netzwerk entstand 2001 aus einem Zusammenschluss der Absolventen eines Moderationstrainings der Landeszentrale für Umweltaufklärung (LZU) in Rheinland-Pfalz unter Mitwirkung von dem Internationalen Rat kommunaler Umweltinitiativen (ICLEI) und der Landjugendakademie (LJA) in Altenkirchen.  Eine künftige Öffnung für weitere Teilnehmer ist im Gespräch.

Ziele der Netzwerkmitglieder sind:

1.) Information der Öffentlichkeit über Moderationsangebote

2.) Erfahrungsaustausch der Netzwerkmitglieder und Fortbildung

3.) Durchführung von Moderationen

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