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Umdenken - Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

Zukunftsbeständige Entwicklung von unten

in der Region im Gegenstromprinzip,
dargestellt am Beispiel der Dorfentwicklung, den räumlichen
Entwicklungsschwerpunkten Hochwald/Sauer-Our/WeinKulturLandschaft Mosel

Eine Zwischenbilanz 2000

Alfons Hausen, Referatsleiter Ländliche Entwicklung

Einleitung

Die Zeit nutzen für eine nachhaltige Regionalentwicklung „von unten“;

  • von Rio 1992 über die Konferenz von Cork 1996 zu den Gaytaler Gesprächen 2000
  • Ländliche Entwicklung 2000 – 2006
  • Zur Einordnung des Beitrages in das Thema des Arbeitskreises I „gestern“, erben, bewahren, entwickeln!.
  • Gibt es Fortschritte seit dem ersten Gaytaler Gespräch in 1997?
  • Vom Regionalplan mit operationellem Programm zur Entwicklung des ländlichen Raumes 1995 – 1999 zur Zukunftsinitiative für den ländlichen Raum (Z.I.L.) 2000 – 2006 Leader plus, Interreg III A/C (in Vorbereitung).
  • Interessenschwerpunkte der Teilnehmer des Workshops
  • Zwischenbilanz 2000
  • Zukunft für das Dorf oder „Dorf kaputt“ analog „Grün kaputt“ nach Dieter Wieland aus den 70er Jahren?
  • ur Rolle der Dörfer in der ländlichen Entwicklung 2000 – 2006,

Dorferneuerung, räumliche Entwicklungsschwerpunkte, Konzepte, Instrumente, Visionen, Projekte unter besonderer Berücksichtigung von Land­wirtschaft und Weinbau von tragender Bedeutung für die Kulturlandschaft, Ausgangsbasis für die ländliche Entwicklung.

  • neue Instrumente/Ansätze?
  • z. B. „Moselkonferenz“, IRT, Beirat Mosel, Fachbeirat Dorferneuerung, Arbeits­kreise in der Dorferneuerung, Moderation in der Dorferneuerung

Dorfentwicklung/Dorferneuerung, Teil der integrierten Entwicklung in den räum­­lichen Entwicklungsschwerpunkten 2000 – 2006

  • Dorferneuerung, Teil des integrierten Programms WeinKulturLandschaft Mosel nach dem Vorbild Programme Intégrée Méditerranéen (P.I.M.); der integrale Entwicklungsansatz mit internationaler Anerkennung, z. B. in Spanien und Frankreich.
  • Dorferneuerung ,Teil der ländlichen Entwicklung im Naturpark Südeifel im deutsch-luxemburgischen Naturpark 90 Ortsgemeinden/30.000 Einwohner
  • Verzeichnen wir Fortschritt in der Leitbilddiskussion in den Dörfern?
    • Dorferneuerung und Infrastruktur, Beispiel Metterich
  • Dorferneuerung und „regionales Erbe“ von der via domitia im Laguedoc-Roussillon zur via antiqua mosellana (Erden/Tawern/Piesport usw.) ein E.T.I. Produkt.
    • Dorferneuerung als operationelle Ebene für die lokale Agenda 21, Kapitel 28, Projektbeispiel Kanzem im Rahmen des Programms WeinKulturLandschaft Mosel;

    Leitbildentwicklung und Moderation als Ansätze einer neuen partner­schaft­lichen Umgangskultur?

    • Kanzem, einzige rheinland-pfälzische Gemeinde im internationalen europäischen Wettbewerb „Europäischer Dorferneuerungspreis 2000“, erfolgreiche Dorfmoderation der Europäischen Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung und Dorferneuerung Wien;
    • Kanzemer Herbst, Dorferneuerung und Dorfkultur: vom Gästebegleiter rund um die Grimburg im Naturpark Saar-Hunsrück, den Hunsrücker Streifzügen, der Gästebegleiterin an Mosel-Saar-Ruwer zum Kanzemer Herbst oder dieTheatergruppe Dreis-Brück;

  • Nachhaltiges Tourismuskonzept Kanzem;
  • Dorferneuerung und Bauen als Chance für regionale Identitätsbildung. Beispiel Kanzem, Sensibilisierungskampagne an Mosel, Saar und Ruwer im Rahmen des Programms WeinKulturLandschaft Mosel, eine Initiative der Dorferneuerung in Rheinland-Pfalz. Vorstellung der 8 Themenbereiche mit Übertragbarkeit auf andere Räume, z. B. die Eifel.
    • Haus der Fischerei, Eine lokale Initiative der Dorferneuerung, Bündelung aller Aktivitäten eines ehemaligen regionsspezifischen Handwerks; ein Leader II Projekt
  • Weitere innovative Entwicklungen/Investitionen „in den Kopf“.
    • Wird eine Neuausrichtung heute erkennbar?
    • Modellprojekt Gebäudebörse im räumlichen Entwicklungsschwerpunkt Ernstberg im Landkreis Daun und dessen Bedeutung im Sinne der Nachhaltigkeit (Ressourcenschonung/Nutzung).
  • Architekturstudenten auf’s Land, Kooperationsprojekte mit der FH Trier
    • Marktscheune Welschbillig, Innerortsentwicklung Arzfeld, Vicus Tawerna Tawern, Morbach/Wederath, vicus belginum im räumlichen Entwicklungs­schwerpunkt Hochwald;
  • Dorferneuerung und der K-Faktor
    • WeinKulturLandschaft Mosel, der integrale Ansatz Konflikte/ Lösungen/Probleme gemeinsam meistern;
  • Zur Ausgangssituation; Strukturwandel im Weinbau u. a.;
    • Dorferneuerung in 85 Gemeinden in der (WeinKulturLandschaft Mosel-Saar-Ruwer);
    • Aktuelle Kooperationsbeispiele: Wein- und Gourmetfestival 2000: Winzer, Gastronomen, Einzelhandel u.v.m.
  • Modellprojekt Natururlaub bei Freunden
    Kooperation als erste überregionale Marketingmaßnahme Eifel zu Pferd, Pfalz zu Pferd (29.03.2000;12.04.2000 Vertragsabschluss 5/2000?)

Räumliche Entwicklungsschwerpunkte, Beispiel Hochwald im Naturpark Saar-Hunsrück, eine Zwischenbilanz 2000

  • Erweiterter räumlicher Entwicklungsschwerpunkt Sauer-Our im Naturpark Südeifel: zum Leitbild Landwirtschaft als Träger der Kulturlandschaft, Entwicklung von Teilleitbildern und eines integrierten Leitbildes in Vorbereitung (AEP Saargau, Hermeskeil, Baumholder, Arzfeld)

Zum Schluss

Europäische Bewegung für die ländliche Entwicklung, den ländlichen Raum (MER)

  • Gründung der EU-Initiative
  • Mouvement Europénnede la Ruralité (M.E.R.) in 1998

Anerkennung als Beratendes Mitglied für die ländliche Entwicklung bei der Europäischen Kommission (Comité Consultatif du Développement Rural de la Commission) am 19.05.2000

  • Bündelung der Interessen der N.G.O’s für die umweltausgerichtete Entwicklung für den ländlichen Raum ((Cente Européen d’Intére´t Rural et Environnemental) C.E.I.R.) in Europa

Ausblick

Die Vorsorge für kommende Generationen als wichtiges Ziel der Nachhaltigkeit steht außer Frage. Das Interesse für die ländliche Entwicklung in der Region, auch auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene, lässt aufhorchen. Die stärkere Umweltausrichtung des EU Haushaltes mit über mit über 50 % Anteil der Landwirtschaft und ländliche Entwicklung mit über 210 Mrd. EURO eröffnet eine weitere Dimension. Fragen der Maßstabsvergrößerung auf Saar-Lor-Lux, "Eifelkonferenz "oder Ansprechpartner für ländliche Entwicklung in Naturparks sind Visionen, die in der Diskussion vertieft werden sollten.

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