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Umdenken - Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

Bausteine für die Agenda-Arbeit

Insbesondere für kleinere Kommunen sind die vielfältigen Aufgaben, die im Rahmen einer Lokalen Agenda 21 anstehen, nicht immer ganz einfach zu bewältigen. Wer kennt das nicht: hier soll schnell noch eine Presseankündigung für die Informationsveranstaltung am kommenden Dienstag verfasst werden, dort benötigt das Agenda-Faltblatt optische Auflockerung, und die Dialogvereinbarung zwischen den Agenda-Gruppen und den kommunalen Gremien muss auch noch entworfen werden.

Um Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Verwaltungen ebenso wie Mitgliedern von Agenda-Arbeitskreisen oder Steuerungsgremien praktische online-Unterstützung bei ihrer Arbeit rund um die Lokale Agenda anzubieten, hat die Landeszentrale für Umweltaufklärung diese „Bausteine für die Agenda-Arbeit“ zusammengestellt. Hier finden Sie praktische und ganz konkrete Unterstützung für Ihre Arbeit vor Ort.

Der Ratsbeschluss
Am Anfang steht der Ratsbeschluss: das politische Votum der Gemeinderäte bildet die Grundlage für die Arbeit an einer Lokalen Agenda 21. Doch wie sollte ein solcher Ratsbeschluss aussehen? Reicht es, wenn er kurz und knapp grünes Licht für eine Lokale Agenda 21 signalisiert? Oder soll und kann er mehr regeln?

Die Dialogvereinbarung
Eine Dialogvereinbarung bildet das Scharnier zwischen Politik, Verwaltung und Gesellschaft. Unterschiedliche Akteure müssen erfolgreich miteinander kommunizieren: hierbei hilft eine Dialogvereinbarung.

Die Organisationsstruktur
Am Anfang steht die Architektur: wie soll unser Agenda-Prozess aufgebaut sein, welche Struktur ist effizient, sinnvoll und zielführend?

Logos und Slogans
Logos sind Bilder für den Kopf. Logos für die Lokale Agenda 21 sind wiederkehrende Orientierungszeichen, die zeigen: da geht’s, um die Zukunft unseres Ortes. Versehen mit einem örtlich passenden Slogan entsteht so die Botschaft „Mach mit!“.


Formulare & Checklisten
Protokolle von Agenda-Arbeitsgruppen sollten kurz und aussagefähig sein und wenig Arbeit machen. Hier finden Sie Vordrucke für Protokolle, Erfassungsbögen für Projektbeschreibungen und Checklisten für die Projektbewertung. Ein „Nachhaltigkeits-Kurztest“ dient der Einschätzung des Nachhaltigkeitsbeitrages eines Vorhabens.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist sehr wichtig: Denn von ganz alleine wird die Lokale Agenda 21 nicht zum Dorfgespräch. Da muss nachgeholfen werden. Wir zeigen Ihnen wie...

Pressetexte
Hier finden Sie Pressetexte als Anregungen und Vorlagen für ihre eigene Pressearbeit vor Ort. Leicht verändert und auf ihre örtliche Situation bezogen können Sie die Vorlagen für Ihr Amtsblatt, lokale Vereinszeitungen oder die Tageszeitung nutzen.

Cartoons. Illustrationen und Fotos
Mit Cartoons, Illustrationen und Fotos zu Agenda-Motiven lockern Sie ihre Texte auf. So wird Ihr Agenda Text im Amtsblatt sicher auffallen. Und Ihr Plakat oder Faltblatt erhält einen optischen Aufhänger. Und auch Fotos zeigen manchmal mehr als viele Worte, worum es bei der Lokalen Agenda 21 geht. Und mit der richtigen Zeichnung versehen, rückt auch die kleinste Meldung über einen Termin künftig in den Vordergrund.

Ideen für die Öffentlichkeitsarbeit
Die Lokale Agenda 21 zum Dorfgespräch zu machen ist gar nicht so leicht. Hierfür braucht es mehr als einen kurzen Hinweis im Amtsblatt. Informieren, Zielgruppen gezielt ansprechen, verschiedene Medien geschickt einsetzen und Anlässe nutzen, all dies ist wichtig, um auf die Idee der Lokalen Agenda aufmerksam zu machen. Ideen, Tipps und Beispiele aus Rheinland-Pfalz zeigen Ihnen wie`s geht.

Moderation im Agenda-Prozess
Was macht Moderation in Agenda-Prozessen aus? Wer sollte moderieren und was ist hilfreich zu beachten?

Die Sammlung der Bausteine soll ständig erweitert werden. Wenn Sie Dokumente (Texte, Bilder, Fotos usw.) haben, die eine sinnvolle Ergänzung des Angebotes sind, wenden Sie sich bitte an die Landeszentrale für Umweltaufklärung (gietz@umdenken.de).  

Impressum:
Die erste Zusammenstellung der Texte besorgte Dirk Kron, Freiburg, unterstützt von Silke Moschitz. Die Pressetexte stammen (mit Ausnahme namentlich gekennzeichneter Texte) aus der Feder des Journalisten und PR-Texters Justus Ammann, die Cartoons zeichnete Renate Alf und die Illustrationen hat Michael Abel aus Schifferstadt beigesteuert. Der KurzCheck Nachhaltigkeit wurde von Dirk Kron in Zusammenarbeit mit Stefan Kuhn (ICLEI) entwickelt. Für alle Mustertexte, Textvorlagen und die Moderationshinweise hat ebenfalls Dirk Kron in Zusammenarbeit mit Silke Moschitz gesorgt.

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