Texte
Hier finden Sie Texte, die sich damit beschäftigen, welchen Beitrag jede und jeder alltäglich im Kleinen wie im Großen zu nachhaltiger Entwicklung leisten kann. Die Texte stammen aus Zeitschriften, stellen Ergebnisse von Studien dar oder sind Rezensionen zu umfangreicheren Werken.
Sie bieten Ihnen weiterführende Informationen zu den einzelnen Themenkomplexen Nachhaltige Lebensstile, Basic Needs und Orientierungshilfen und sollen zu eigenen Nachforschungen anregen.
Einführungstexte
Wir haben uns bemüht, Texte zur Einführung zusammenzustellen, die Ihnen ermöglichen, sich einen ersten Überblick über das sehr weite und sich in viele Unterthemen verzweigende Themenfeld "Nachhaltige Lebensstile" zu geben. Die Spannbreite reicht von grundsätzlichen, philosophischen und ethischen Erwägungen zur Frage "Was ist gutes Leben" bzw. was könnte dies unter den Bedigungen der industriellen Moderne bedeuten bis hin zu ganz praktischen Erwägungen, was kann jede und jeder einzelne tun, um Schritte auf dem Weg dorthin zu machen. Eine Hilfe beim Einstieg in das Themenfeld bieten neben dem Internet immer auch -noch - vor allem Zeitschriften, die sich auf Fragen nachhaltiger Entwicklung spezialisiert haben. Eine wichtige und gut lesbare Publikation ist z.B. die "Politische Ökologie" , die Sie unter http://www.oekom.de/verlag/german/periodika/poe/ einsehen können.
Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, Träger des alternativen Nobelpreises, dazu: "Die politische ökologie eröffnet in beispielhafter Weise den dringend notwendigen Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über ökologische Probleme. Sie beschränkt sich hierbei nicht nur auf theoretische Lösungen, sondern versucht vielmehr auch praktische Wege für die politische Umsetzung solcher Lösungen aufzuzeigen.,,
Eine Nummer beschäftigt sich ausdrücklich mit dem Thema "Veränderung von Lebensstilen", es werden Wege aus der Wachstumsfalle und Perspektiven für eine Zukunftsfähige Wirtschafts- und Lebensweise gesucht. Die politische ökologie bietet
- Hintergrundinformationen über ökologische Themen
- Konzepte und Lösungsvorschläge
- Fachbeiträge namhafter AutorInnen aus Theorie und Praxis
- aktuelle Literatur-, Internet- und Veranstaltungshinweise
- wertvolle Kontaktadressen.
- Bilder eines guten Lebens
- Ein Projekt der "Arbeitsgruppe Neue Wohlstandsmodelle" am Wuppertal Institut. Die "Bilder eines guten Lebens" sollen anschaulich machen, daß Beispiele für zukunftsfähiges Leben nicht erdacht werden müssen, sondern bereits praktiziert werden. Es sind Beispiele dafür, wie Menschen natur- und sozialverträglicher und zugleich gut leben. Die Beispiele finden Sie unter "Projekte", über die auch im "Forum" diskutiert werden kann. Unter "Warum" gibt es kurze Texte, die das Anliegen der Projektgruppe erläutern.
- Visionen der Ökologiebewegung
- Eine kurze Geschichte der Motive und Zeile der Ökologiebewegung
- Leitbilder für ein gutes Leben
- Einführender Text von Heike Leitschuh Fecht, der die wesentlichen Aspekte einer Veränderung von Konsummustern diskutiert.
- Trends im ökologischen Investment
- Überblicksartikel von Jörg Weber zu den Möglichkeiten durch Geldanlage und andere Formen des Sparens ökologische Innovationen individuell zu unterstützen und gleichzeitig Geld zu verdienen
Nachhaltige Lebensstile
- Lebensqualität, Konsum und Umwelt: intelligente Lösungen statt unnötiger Gegensätze
- Eine Studie von Joachim Spangenberg und Sylvia Lorek, zusammengestellt für die Friedrich Ebert Stiftung, die viele Vorschläge für einen nachhaltigen konsum enthält. (pdf 297 KB)
- Wie wollen wir leben? Wege zum nachhaltigen Lebensstil in Nord und Süd
- Dokumentation des Zukunftsforums "Wie wollen wir leben? Wege zum nachhaltigen Lebensstil in Nord und Süd" am 12. August 2005 in Trier im Rahmen der Tage der Begegnung beim Weltjugendtag 2005
- Weder Mangel noch Übermaß - Über Suffizienz und gutes Leben
- Vortrag von Dr. Manfred Linz, Wuppertal, auf der Tagung „Nachhaltiger Konsum - Wege zur gesellschaftlichen Verankerung“ am 6. Juni 2005 in Trier
Basic needs
- Lebensqualität, Konsum, Umwelt
- Ein von Joachim Spangenberg und Sylvia Lorek 2003 für die Friedrich Ebert Stiftung erarbeitetes Gutachten, das neben grundsätzlchen Überlegungen Material zu den Bedarfsfeldern Ernährung und Bauen und Wohnen enthält.
- Essthetik der Ernährung
- Harald Lemke untersucht in seinem Beitrag den Zusammenhang zwischen der abendländischen Tradition der Leibverachtung und der Mißachutng der Ernährung in: Die Tageszeitung 21.02.01
- Eingefleischte Verhaltensweisen
- Martina Schäfer von der TU Berlin hat beobachtet, dass Einkaufen im Bioladen vor allem eine Gewohnheitssache ist und wenig mit dem Einkommen zu tun hat. Für ein Gelingen der Agrarwende müssen Öko-Produkte in Supermärkten präsenter sein.
Orientierungshilfen
In der Textsammlung zu den Orientierungshilfen finden Sie Texte zu allgemeinen Fragen der Orientierung im "Wald von Informatonen" und zu den Bereichen nachhaltige Lebensstile, Ernährung, Wohnen und Mobilität. Diese sind als ein erster Einstieg gedacht, spezifischere Verweise finden Sie in der Linksammlung zu den jeweiligen Themen. Grundsätzlich sind gute Adressen für eine Einstiegsorientierung von Konsumentinnen und Konsumenten, diejenigen, die sich deren Information, Beratung und Unterstützung zur Aufgabe gemacht haben, z.B. die Verbraucherberatungsstellen. Unter www.verbraucher.org gelangen Sie auf die Seite des Bundesverbandes der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. und Informationen zu den Themenfeldern Ernährung, Fairer Handel, Geld & Recht, Gesundheit und Umwelt. Hier finden Sie auch Datenbanken Datenbanken zu Zusatzstoffen, Gentechnik, Gütesiegeln und zum ökofairen Handel(n). Unter www.fair-feels-good.de finden Sie Näheres zu einer Informationskampagne zum Fairern Handel. .
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